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Evolving Regions -

Logo des Projektes "Evolving Regions"

Die Region Wesel klimarobust aufstellen und den Folgen des Klimawandels entgegenwirken

Heiße und trockene Sommer, Starkregen, Wirbelstürme und Hochwasser - diese Extreme häufen sich immer mehr. Städtische und ländliche Gebiete stehen vor komplexen und sich stetig verändernden Herausforderungen. Wie können sich Regionen, Städte und Gemeinden auf den Klimawandel einstellen? Auf diese Frage möchte der Kreis Wesel als Partnerregion des Projekts „Evolving Regions“ Antworten finden.


Die TU Dortmund hat das Projekt „Evolving Regions“ (zu Deutsch, „sich entwickelnde Regionen“) ins Leben gerufen. An diesem haben insgesamt 8 Regionen, darunter der Kreis Wesel, teilgenommen. 7 Regionen befinden sich in Nordrhein-Westfalen und eine in den Niederlanden. Dabei wird das Projekt von vielen Seiten unterstützt. Ein Anliegen ist es, unsere Heimat als lebenswerten und zukunftsfähigen Raum zu erhalten - trotz voranschreitendem Klimawandel.

Wissenschaft und lokale Beteiligte

Das Projekt war auf 4 Jahre angelegt und hat die 3 Phasen, Vorbereitung, Demozyklus und Hauptzyklus erfolgreich durchlaufen. Die Themenfelder waren dabei „Nachhaltige Landnutzung und Landwirtschaft“, „Gesunde Lebensverhältnisse“ und „Infrastruktur“.


Lokale Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Bereichen erarbeiteten gemeinsam einen Fahrplan für die Region (siehe Downloadbereich).  Beteiligt waren neben planenden Personen, Institutionen wie Städte und Kommunen, Vertreterinnen und Vertreter der Land- und Forstwirtschaft, der Wasserwirtschaft sowie des Katastrophenschutzes und viele mehr. Diese sollten dazu befähigt und dabei unterstützt werden, für die Regionen Strategien, Ziele und Maßnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zu entwickeln.

Beispiele für Maßnahmen sind die Starkregenvorsorge auf landwirtschaftlichen Flächen sowie im öffentlichen Raum und eine Beratung zur Verhaltensvorsorge für die Bevölkerung bei Extremwetterereignissen. Eine wichtige Rolle spielen dabei: Kooperation, Klimawissen und Netzwerkstrukturen.


Die Stadt Moers befindet sich nun in der Vorbereitung und Umsetzungsphase. Hierzu wird der Fahrplan der Region und die Klimawirkungsanalyse, erstellt durch das Institut für Raumplanung der TU Dortmund, herangezogen (siehe Downloadbereich). In der Klimawirkungsanalyse sind unterschiedliche Karten zu den Themen Hitze, Dürre, Starkregen und Flusshochwasser dargestellt. Diese Karten sind nochmals in Unterthemen, auch räumliche Sensitivitäten genannt, eingeteilt, wie zum Beispiel Bevölkerung, Gewerbe, Bebauung und Landwirtschaft.

Projekt- Ziele

  • Die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Kreises Wesel und der einzelnen Kommunen gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels.
  • Die Integration von Klimafolgenanpassung in die kommunalen und regionalen Planungsprozesse.
  • Die Unterstützung der regionalen Akteurinnen und Akteure beim Erlangen von Kompetenzen sowie der Entwicklung eines Beratermarktes für Klimaanpassung.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter den „Links“.

Kontakt

Rathausplatz 1
47441 Moers
Telefonnummer:0 28 41 / 201-556
E-Mail:Beatrice.Sy@Moers.de