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Ramla (Israel)

  • seit 1987
  • Beschluss Rat 09.12.1986
  • Vertragsunterzeichnung: 12.08.1987
    Vereinsgründung im selben Jahr, Partnerschaftsverein Ramla – Moers e. V.
    Geschäftsführung bei der Stadt Moers: Büro Städtepartnerschaften
Wappen Ramla

Die bis 1948 palästinensische Stadt Ramla oder Ramla liegt 17 km südöstlich von Tel-Aviv an der Straße nach Jerusalem. Von ihren rd. 76.246 Einwohnern sind fast ein Viertel Araber mit israelischen Pässen. In Israel ist Ramla für ihr Gefängnis bekannt, in dem 1962 der NS-Verbrecher Adolf Eichmann hingerichtet wurde. Im Nachbarort Lod befindet sich Israels zentraler Flughafen Ben-Gurion/Tel-Aviv.

Heute ist Ramla Verwaltungssitz des Distrikts Ramla, der zusammen mit einem Einkaufszentrum und dem Busbahnhof in der „Kiryat Ramla“-Mall untergebracht ist. Wahrzeichen von Ramla ist der 30 Meter hohe quadratische Weiße Turm, Rest der 1318 erbauten weißen Moschee. Von der Spitze des Turms hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Die am Markt gelegene Große Moschee war früher die gotische Kreuzfahrerkirche Sankt Johannes aus dem 13. Jahrhundert. Die dreischiffige Basilika blieb bis heute nahezu unverändert.

Das Rathaus von Ramla

Die unterirdischen Teiche der Helena, eine gewaltige Zisterne, wurden im 8. Jahrhundert vom Kalifen Harun Al Raschid als Tränke für Kamele angelegt. Christliche Pilger benannten sie nach der heiligen Helena, der Mutter Konstantins des Großen. Die Franziskanerkirche ist Josef von Arimathäa geweiht. Die Franziskaner hatten hier im 15. Jahrhundert eine Pilgerherberge. Das Kloster diente 1799 Napoleon als Hauptquartier während seines Palästinenserfeldzuges.

Das 1992 in der Stadt errichtete Gebäude der britischen Mandatsträger beherbergt heute ein Museum für Stadtgeschichte.

Von Ramla aus bieten sich Ausflüge – bei der Größe Israel – in alle Regionen des Landes an.