Schüler und Schülerinnen finden Radfahren in Moers praktisch und sicher

Schülerinnen und Schüler fahren gerne und oft in Moers mit dem Fahrrad. Das ist ein Ergebnis einer bundesweit einzigartigen Schülerbefragung an allen 10 weiterführenden Schulen in Moers. Im Herbst startete die repräsentative Umfrage. Das Planungsbüro VIA hat die rund 2.000 Fragebögen ausgewertet und die Ergebnisse am Mittwoch, 7. Juli, Lehrern, Schülervertretern und Mitarbeitern der Stadtverwaltung vorgestellt. Der städtische Fahrradbeauftragte Jens Franken hatte das Konzept zusammen mit dem Büro entwickelt. Das Projekt wird finanziell über das Programm des Bundesverkehrsministeriums „Nationaler Radverkehrsplan“ gefördert.

Gute Werte und trotzdem Gefahrenpunkte

Mit 48 Prozent ist die Radfahrerquote bei den Schülern im bundesweiten Vergleich sehr hoch. 85 Prozent gaben an, sehr gerne oder gerne mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren. Das Verkehrsmittel sei praktisch, schnell und sicher. Und trotzdem herrscht nicht überall „eitel Sonnenschein“. Rund 1/4 beklagte Diebstähle und die Verwicklung in Unfälle. Besonders unfallträchtig ist der Weg zum Gymnasium Filder Benden. Kritisiert haben die Schüler beispielsweise auch gefährliche Kreuzungsbereiche. Es fehlten zudem weitere Abstellanlagen und Überdachungen. „Wir haben viele Erkenntnisse gewonnen. Einige der erarbeiteten Vorschläge setzen wir schon bald um“, resümierte Fachbereichsleiter Lutz Hormes. „Umfangreichere Maßnahmen prüfen wir genau. Sie fließen dann in die politischen Beratungen ein.“

Auswertung der Moerser Schülerbefragung zum Thema Radverkehr

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