Aktionen in Moers


Ein Plakat.

  • Raddialog:

Zwischen dem 14. September und 19. Oktober 2017 wurde der Moerser Raddialog durchgeführt. Der Moers Raddialog war eine Zusammenarbeit der Stadt Moers mit dem Fachbereich Internet und Demokratie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Thema Onlinepartizipation. Mitarbeiter der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erstellten und betreuten hierbei gemeinsam mit dem Fachdienst Verkehrsplanung und der Stabsstelle Digitalisierung eine Onlineplattform auf der die Bürgerinnen und Bürger fünf Wochen lang ihre Anregungen zum Thema Radverkehr in Moers Standort eintragen konnten. Insgesamt sind 463 Vorschläge verfasst worden.

Die Meldungen aus dem Raddialog wurden durch die Verwaltung sukzessive nach Stadtteilen abgearbeitet. Die Ergebnisse der Prüfung sind herausgearbeitet worden.

Der Endbericht über die Auswertung des Forschungsprojektes zum Raddialog in Moers vom Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID) der Heinrich-Heine-Universität liegt als PDF-Datei vor.

Abschlussbericht (PDF-Datei, 2,00 MB, barrierefrei)

Ein Gruppenfoto.

  • Stadtradeln:

Die Aktion „Stadtradeln“ ist ein Wettbewerb zum Klimaschutz und zur Radverkehrsförderung. Schirmherr der mittlerweile weltweiten Kampagne ist das Klimabündnis. Hierbei bilden Bürgerinnen und Bürger der Kommune sowie Mitglieder der kommunalen Parlamente Teams und versuchen im Stadtradeln-Aktionszeitraum privat und beruflich so viele Kilometer wie möglich per Rad zurückzulegen.

Seit 2014 nimmt Moers an der Aktion Stadtradeln Teil und radelt seitdem im 21-tägigen Aktionszeitraum zwischen 1. Mai und 30. September mit anderen Kommunen um die Wette. Die Stadtradeln-Seite der Stadt Moers kann unter www.stadtradeln.de/moers aufgerufen werden.

Weitere Infos zur Aktion Stadtradeln und deren Hintergründe.

Ein Graffiti auf einer Straße

  • Graffiti-Aktion:

Die Nutzung des Radweges entgegen der Fahrtrichtung ist nicht nur Verboten und ärgerlich für die Radfahrenden die den Radweg in der vorgeschriebenen Richtung nutzt, sondern auch äußerst gefährlich für den Geisterfahrer. Kfz-Führer erwarten keine Radfahrenden die von rechts kommt. Dem entsprechend ist dieses Fehlverhalten eine Hauptursache für Unfälle mit Radfahrerbeteiligung.

In Zusammenarbeit mit der PI Moers wurde eine Liste mit Stellen, an denen Radfahrende den Radweg oft gegen die Fahrtrichtung benutzen, erstellt. Während der Fahrradsaison von April bis Ende September wird an diesen Stellen mittels einer Schablone und Sprühkreide ein Graffiti aufgebracht. Das Graffiti zeigt einen Geist auf einem Fahrrad mit der Aufforderung „Seite wechseln“ darunter. Dieses Graffiti soll Radfahrer darauf aufmerksam machen, dass sie den Radweg in die falsche Richtung benutzen. Die Sprühfarbe hält ca. 4 – 6 Wochen. Danach werden an einer anderen Stelle aus der Liste Graffitis aufgebracht, um durch die wechselnden Standorte die Aufmerksamkeit für die Aktion aufrecht zu erhalten.

Eine Turnhalle, in der sich Sitzmöglichkeiten befinden.

  • Aktion ,,Nur Armleuchter fahren ohne Licht'' an Schulen

Einmal im Jahr im Herbst, zum Beginn der dunklen Jahreszeit, führt die Stadt Moers die Aktion „Nur Armleuchter fahren ohne Licht“ an Moerser Schulen durch. Die Aktion ist durch die Mitgliedschaft der Stadt Moers in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft für fußgänger- und fahrradfreundliche Städte) möglich. Bei dieser Aktion werden den Schülern und Schülerinnen wichtige Tipps zur Fahrradbeleuchtung und Fahrradsicherheit gegeben. An vier verschiedenen Modulen durchläuft jeweils eine Schulklasse pro Stunde aufgeteilt in Kleingruppen, verschiedenen Themen. Es handelt sich hierbei um die Module:

Gesehen werden – Reflexmaterialien und mehr. Hier lernen die Schüler auf spielerische Weise die Wirkung von verschiedenen Reflexmaterialien kennen.

Eine Trennwand und ein Fahrrad.

Reparaturkurs – Tipps und Tricks zur Selbsthilfe. Beim Reparaturkurs werden durch den Betreuer viele kleine Defekte am Rad eingebaut, die die Schüler dann finden müssen und lernen diese zu beheben.

Sehen und gesehen werden – Fahrradbeleuchtung und Reflektoren. Bei diesem Modul lernen die Schüler die verschiedenen Arten von Fahrradbeleuchtung kennen und welche Beleuchtung notwendig ist, um ein Fahrrad verkehrssicher zu machen.

Ein Fahrrad und eine Trennwand.

Black Box. Bei der Blackbox gibt es ein Gewinnspiel, bei dem die Schüler auf einem Bildschirm zählen müssen, wie viele Fahrradfahrer sie mit und ohne Beleuchtung erkennen. Den Strom hierfür erzeugt der Schüler selber in dem er auf einem fest installieren Fahrrad in die Pedale tritt.

Die Aktion wird im durch die P3-Agentur gemeinsam mit der Stadt durchgeführt. Allerdings ist noch eine zusätzliche Lehrkraft nötig, die ein Modul fest betreut. Weitere Informationen zur Aktion ,,Nur Armleuchter fahren ohne Licht'' an Schulen.

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