T10108 - "Schlafstunde und Zionismus" - Der Beitrag deutscher Juden zur Gründung des Staates Israel

Kursnummer: T10108
Leitung: Oliver Vrankovic
Ort: ALRA, Vortragssaal
Gebühr 0 Euro
Belegstatus Bitte melden Sie sich telefonisch an - Onlinebuchung nicht möglich - Bitte melden Sie sich telefonisch an - Onlinebuchung nicht möglich
Terminübersicht:
Datum Beginn Ende
Mittwoch, 19.06.201919:30 Uhr21 Uhr
Beschreibung Der Vortrag berichtet über die letzten Jeckes. Gemeint sind jene deutschen und kulturdeutschen Juden, die in den 1930er Jahren nach Palästina geflüchtet sind, bevor ihnen ihre Heimat zur Mördergrube werden konnte. Sie wurden zu Mitbegründern des Staates Israel. Obwohl ihnen Deutschland für immer verleidet wurde, kam es für die deutschen Juden nach ihrer Auswanderung zu keinem Ablösungsprozess von ihrem kulturellen Erbe. Der Wechsel von der deutschen in die eretz-israelische Heimat verlief als schwieriger Prozess von Ablehnung und Zustimmung. Trotz ihrer holprig verlaufenden Integration haben die Jeckes überproportional viel zur gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung des jüdischen Gemeinwesens und später des jüdischen Staates beigetragen. Aus den Einwanderern aus Deutschland wurden Israelis. Israelis, die Deutsche geblieben sind. Wir bitten um telefonische Reservierung, Tel. 0 28 41 / 201-565.


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