Verpflichtungserklärung für Besuchsaufenthalte

Zuständig

Ihr Kontakt

Herr Püschel
Telefon: 0 28 41 / 201-664

Abgabe einer Verpflichtungserklärung nur nach telefonischer Terminabsprache.

Wenn Sie einen visumspflichtigen Ausländer für einen Besuchsaufenthalt von bis zu 3 Monaten einladen möchten, müssen Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder ein gesichertes Aufenthaltsrecht in Deutschland haben.

Ein gesichertes Aufenthaltsrecht haben ausländische Staatsangehörige, die entweder einen Aufenthaltstitel besitzen oder freizügigkeitsberechtigt sind.

Der Lebensunterhalt der eingeladenen Person muss für die Dauer des Besuchsaufenthaltes gesichert sein. Dies kann durch die Abgabe einer Verpflichtungserklärung nachgewiesen werden.

Mit der Abgabe einer Verpflichtungserklärung erklären Sie, dass Sie zur Übernahme der Unterhaltskosten der eingeladenen Person bereit und in der Lage sind.

Personen, die öffentliche Leistungen zum Lebensunterhalt (Arbeitslosengeld II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Sozialhilfe etc.) erhalten, können keine Verpflichtungserklärung abgeben.

Um eine Verpflichtungserklärung abgeben zu können, muss Ihr monatliches Nettoeinkommen in ausreichendem Umfang über der Pfändungsfreigrenze liegen.

Die genaue Höhe des erforderlichen Einkommens wird im Einzelfall berechnet.

Folgende Unterlagen werden für die Bearbeitung benötigt:

Bei nichtselbstständigen Privatpersonen

  • Personalausweis bzw. Pass
  • die letzten 3 Lohn- oder Gehaltsabrechnungen bzw. Rentenbescheid
  • Nachweis über die Höhe der Beiträge für eine ggf. bestehende private Krankenversicherung bzw. für die freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Personalangaben des Gastes (Formular siehe oben unten)
  • Erklärung des Verpflichtungsgebers in zweifacher Ausfertigung (Merkblatt siehe oben unten)

Bei Selbstständigen

  • Personalausweis bzw. Pass
  • Bescheinigung Ihres Steuerberaters über das voraussichtliche monatliche Nettoeinkommen nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsabgaben
  • Nachweis über die Höhe der Beiträge für die private Krankenversicherung bzw. für die freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Personalangaben des Gastes (Formular siehe oben unten)
  • Erklärung des Verpflichtungsgebers in 2facher Ausfertigung (Merkblatt siehe oben unten)

Bei  juristische Personen

  • Nachweis über die Zeichnungsbefugnis bzw. Handlungsvollmacht
  • Personalausweis bzw. Pass
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkassen
  • Bescheinigung eines Steuerberaters über den voraussichtlichen Gewinn des letzten Quartals
  • Personalangaben des Gastes (Formular siehe oben unten)
  • Erklärung des Verpflichtungsgebers in 2facher Ausfertigung (Merkblatt siehe oben unten)

Da es sich bei der Abgabe einer Verpflichtungserklärung um eine einseitige Willenserklärung handelt, ist die Vertretung des sich Verpflichtenden durch eine andere Person nicht zulässig. Die Ausländerbehörde beglaubigt die vor ihr vollzogene Unterschrift.

Gebühren:

Für die Entgegennahme und Prüfung einer Verpflichtungserklärung werden Gebühren in Höhe von 29 Euro erhoben. Sie fällt auch an, wenn keine Verpflichtungserklärung ausgehändigt werden kann.

Hinweis:

Auf die Erteilung eines Visums besteht kein Anspruch. Die Deutsche Auslandsvertretung entscheidet über die Erteilung nach Ermessen und in eigener Verantwortung. Die Ausländerbehörden haben auf die Entscheidung keinen Einfluss.

Zum Herunterladen:

Angabe zur Person des Gastes (PDF-Datei)

Erklärung des Verpflichtungsgebers (PDF-Datei)

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