Geburtenanmeldung


Geburtenanmeldung ohne Auslandsbeteiligung

Frau Peifer, Buchstabe A - G
Telefon 0 28 41 / 201-695

Frau Terhorst, Buchstabe H - M
Telefon 0 28 41 / 201-693

Herr Rusch, Buchstabe N - S
Telefon 0 28 41 / 201-679

Frau Schaible, Buchstabe T - Wd
Telefon 0 28 41 / 201-692

Frau Schmellenkamp, Buchstabe We - Z
Telefon 0 28 41 / 201-694

Geburtenanmeldung mit Auslandsbeteiligung

Frau Peifer, Buchstabe A - G
Telefon 0 28 41 / 201-695

Frau Terhorst, Buchstabe H - M
Telefon 0 28 41 / 201-693

Herr Rusch, Buchstabe N - Z
Telefon 0 28 41 / 201-679

1.  Anzeige

Die Geburt eines Kindes ist binnen einer Woche anzuzeigen (der Tag der Geburt zählt dabei nicht mit). Bei Nichtbeachtung der Frist droht die Festsetzung eines Zwangsgeldes und evtl. eine Geldbuße.

Hinweis:

Zuständig für die Beurkundung einer Geburt ist das Standesamt, in dessen Bezirk die Geburt erfolgt ist; der Wohnort der Eltern ist nicht maßgebend.

Die Anzeige wird in Ihrem Fall durch das Krankenhaus beim Standesamt vorgenommen.
Bitte händigen Sie dem Krankenhaus die erforderlichen Unterlagen aus.
Sofern Sie fachliche Beratung  über Vaterschaftsanerkennung, Namensrecht, Sorgeerklärung oder ähnliches wünschen, wenden Sie sich bitte an das Standesamt oder das Jugendamt. Das Krankenhaus leitet nur Ihre Unterlagen an das Standesamt weiter!

2.  Erforderliche Unterlagen

In allen Fällen

  • vollständig ausgefüllte Geburtsanzeige (von beiden Elternteilen unterschrieben)
  • Ausweis/Reisepass oder Ausweisersatz von beiden Elternteilen
  • ggf. internationale (mehrsprachige) Urkunde

Bezüglich fremdsprachiger Urkunden lassen Sie sich bitte vorher beim Standesamt beraten.

Bei Kindern, deren Eltern miteinander verheiratet sind

  • Stammbuch/Eheurkunde/Heiratsurkunde der Eltern
  • Geburtsurkunde beider Elternteile

Bei Kindern, deren Eltern nicht miteinander verheiratet sind

  • eine Geburtsurkunde der Mutter, war diese schon einmal verheiratet, auch Nachweise über die Eheschließung und deren Auflösung (eine ausländische Entscheidung muss erst für den deutschen Rechtsbereich anerkannt werden)
  • sofern die Vaterschaft bereits anerkannt ist, eine Ausfertigung der Anerkennungserklärung, eine Geburtsurkunde des Vaters
  • sofern bei erfolgter Vaterschaftsanerkennung ein gemeinsames Sorgerecht vereinbart wurde, der Nachweis darüber
  • wenn das Kind den Namen des Vaters erhalten soll, erkundigen Sie sich bitte beim Standesamt.

3. Abstammung des Kindes

Als Kind verheirateter Eltern wird beurkundet

  • wenn die Ehe der Mutter besteht (zu der Ausnahme, dass der Ehemann nicht der Vater ist und das Scheidungsverfahren bereits anhängig ist, bitte beim Standesamt nachfragen)
  • bei der Geburt innerhalb von 300 Tagen nach dem Tod des Ehemannes
  • falls eingebürgert, Einbürgerungsurkunde der Mutter
  • ggf. eine Bescheinigung über die Namensführung in der Ehe

Kinder, deren Eltern nicht miteinander verheiratet sind

  • Die Mutter, die das Kind geboren hat, wird immer im Geburtseintrag eingetragen.
  • Ist die Vaterschaft vor der standesamtlichen Beurkundung der Geburt wirksam anerkannt worden, wird der Vater schon in den Geburtseintrag und in die Urkunden eingetragen, bei einer später erfolgten Vaterschaftsanerkennung wird der Vater nachträglich in den Geburtseintrag aufgenommen (Zustimmung der Mutter ist erforderlich)
  • Das Kind erhält den Familiennamen der Mutter.
  • Wenn vor der Geburtsbeurkundung die Vaterschaft anerkannt und ein gemeinsames Sorgerecht vereinbart wurde, bestimmen die Eltern den Familiennamen des Kindes.
    (zuständig für das gemeinsame Sorgerecht ist das Jugendamt)
  • Ist kein gemeinsames Sorgerecht vereinbart worden, kann das Kind durch eine Namenserteilung den Familiennamen des Vaters bekommen (zuständig ist das Standesamt).
    Vereinbaren Sie bitte einen Termin.
  • Bei nachträglicher Sorgerechtsvereinbarung kann innerhalb von 3 Monaten der Familienname des Kindes neu bestimmt werden (auch hier wenden Sie sich bitte wegen eines Termins an das Standesamt).

4. Nach der Beurkundung der Geburt werden gebührenfrei ausgehändigt:

  • Geburtsurkunde für Kindergeld *
  • Geburtsurkunde für Elterngeld *
  • Geburtsurkunde für die Mutterschaftshilfe (Krankenkasse) *

* Bitte unbedingt darauf achten, dass diese Nachweise, die entsprechend gekennzeichnet sind, der richtigen Stelle vorgelegt werden!

 

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