Klima schützen für MOrgen - Tipp der Woche


Youtube VIdeo

Video des Klimaschutzmanagers der Stadt Moers zum Start der Reihe "Klima schützen für MOrgen - Tipp(s) der Woche"



Ökologisch bauen und renovieren sowie lebenswert wohnen

Grün statt Grau

Leider sieht man es immer häufiger, graue Kiesvorgärten ersetzen grüne Wohlfühloase. Dabei sind begrünte Gärten und Balkons wichtig für unsere heimischen Insekten. Die Gärten bieten nicht nur wichtigen Lebensraum, sondern auch Nahrungsmittel. Deswegen haben wir einen Blühkalender sowohl für Balkons, als auch für Gärten entwickelt.

Blühkalender für Balkon und Kübel (PDF, 55 kB) - nicht barrierefrei
Blühkalender für Freiflächen (PDF, 75 kB) - nicht barrierefrei
Blütenzeitkalender - Wandernde Gärten (PDF, 72 kB) - nicht barrierefrei

Energieberatung

Akke Wilmes, neutraler Energieberater der Verbraucherzentrale im Kreis Wesel berät alle Moerser Eigentümerinnen und Eigentümer individuell zu
  • Sanierung,
  • Wärmedämmung,
  • Heizungstechnik,
  • Solarthermie und
  • Schimmelbeseitigung
  • Photovoltaik (auch in Kombination mit Elektromobilität)
Die kostenlose Erstberatung findet in der Verbraucherzentrale (Kirchstraße 42, 47441 Moers) statt. Anschließend kann man bei Bedarf eine 90minütige Vor-Ort-Beratung für 60 Euro buchen.

Terminabstimmung unter:

Akke Wilmes, Telefon: 02 81 / 47 36 84-15

Ökostrom

Unter Ökostrom versteht man Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Das bedeutet, dass die Energie in Photovoltaikanlagen, in Biomasse bzw. Biogasanlagen oder Wind- oder Wasserkraftwerken gewonnen wurde. Anbieter müssen für die Menge, die sie als Ökostrom verkaufen wollen, Herkunftsnachweise beziehen. Warum Ökostrom in den eigenen vier Wänden gut für das Klima ist zeigt die Grafik im Downloadbereich. Der Stromsee zeigt die Stromverteilung in Deutschland. Je größer die Anzahl an Ökostromverträgen, je größer wird auch die Fläche des Ökostroms (grün). Energieschaubild

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Nachhaltig leben und optimal konsumieren

Bitte keine Werbung und kostenlose Zeitungen

Jeden Mittwoch und Sonntag ist es wieder so weit. Der Briefkasten quillt über, denn das Werbepaket ist angekommen. Prospekte von den verschiedensten Discountern, Lebensmittelgeschäften, Bau- oder Elektronikfachmärkten in dünner Folie verpackt. Dazu noch eine kostenlose Zeitung. Wer sich dafür nicht interessiert sollte seinen Briefkasten mit einem Hinweis markieren, denn diese Prospekte und Zeitungen verbrauchen etliche Rohstoffe die eingespart werden können. Um es Dir so einfach wie möglich zu machen, haben wir für dich ein Hinweisschild erstellt. Einfach ausdrucken und aufkleben!

Schilder für den Briefkasten (PDF 130 kB) - nicht barrierefrei

Bio und Fairtrade

Bio- und Fairtrade-Produkte sind seit einiger Zeit in aller Munde, doch was bedeuten diese Prädikate eigentlich?

Bio:

Bio-Produkte stammen aus ökologisch kontrolliertem Anbau, dürfen nicht gentechnisch verändert sein und werden ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz-mitteln, Kunstdüngern oder Klärschlamm angebaut. Tierische Bio-Produkte kommen aus artgerechter Haltung gemäß EG-Öko-Verordnung und werden in der Regel nicht mit Antibiotika und Wachstumshormonen behandelt. Hinzu kommt, dass Bio-Produkte weniger Lebensmittelzusatzstoffe als konventionelle Lebensmittel enthalten. Insgesamt dürfen diese aber bis zu 5 % nicht ökologisch erzeugte Zutaten enthalten.

Fairtrade:

Als Fairtrade Produkte werden also Waren bezeichnet, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Als soziales Kriterium steht die Stärkung der Kleinbauern im Mittelpunkt, beispielsweise durch geregelte Arbeitsbedingungen und Verbote aus-beuterischer Kinderarbeit. Ökologisch wird der Umweltschutz gefördert z.B. durch einen umweltschonenden Produktanbau. Das Bezahlen von fairen Mindestpreisen an die Produzenten gilt unter anderem als ökonomisches Kriterium. Moers als Fairtrade-Town bietet Ihnen einige Möglichkeiten, Fairtrade-Produkte in Ihrer Stadt zu erwerben. Weitere Informationen

Tauschen statt Kaufen

Es muss nicht immer neu sein. Einige Dinge lassen sich auch wunderbar tauschen. Für Leseratten gibt es in Moers das öffentliche Bücherregal am Hanns-Albeck-Platz. Ganz unkompliziert kann man Bücher herausnehmen oder hineinstellen. Bestimmt bekommt man auch mal ein Buch in die Finger, welches man vielleicht sonst nicht gelesen hätte. Am Freitag, den 10.5. findet in Vinn eine Pflanzentauschbörse statt.


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Gesünder essen und bewusst genießen

Bewusster Fleischkonsum

Bei diesem Tipp geht es nicht um Verzicht, sondern um den Genuss einer Vielfalt verschiedenster Lebensmittel. Fleisch gehört zu den Lebensmitteln die in der Produktion sehr hohe Emissionen verursachen. Dazu kommt, dass die günstigen Preise von Discounter nicht darauf schließen lassen, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Daher: Lieber seltener Fleisch aus lokaler Produktion und dafür vielleicht mal etwas kreativer in der Küche werden. Im Internet gibt es etliche Rezepte die Dich dabei unterstützen

Klimafreundlich Einkaufen

Saisonale Produkte aus der Region haben viele Vorteile gegenüber importierten Lebensmitteln. Wir haben hier mal exemplarisch einige Vorteile aufgelistet:
  • Geschmackserlebnis: Produkte können voll ausreifen und erntefrisch verkauft werden.
  • Gute Inhaltsstoffe: Durch die volle Reife und das Vermeiden der künstlich verlängerten Haltbarkeit sind die Lebensmittel vitalstoffreicher und sehr gesund.
  • Klimaschutz: Regionales Obst und Gemüse aus der jeweiligen Saison sorgen für geringere CO2 Emissionen, z.B. durch kurze Transportwege.
  • Qualität und Transparenz: Kurze Wege schaffen überschaubare Strukturen. Dies bedeutet Transparenz und Vertrauen für Sie und alle Beteiligten.
  • Preis: Regionale Produkte müssen nicht teurer sein als konventionelle Ware. Gerade in der Hochsaison sind die Preise aufgrund des großen Angebots zumeist niedrig.
  • Wirtschaftsmotor: Wer regional kauft, unterstützt die heimische Landwirtschaft, schafft Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wirtschaftskraft.
Wo Sie saisonale Lebensmittel von regionalen Händlern erwerben können haben wir in einer Liste für Sie bereitgestellt. Außerdem können Sie einen Saisonkalender herunterladen.

Zu den Wochenmärkten
Liste der regionalen Händler
Liste der saisonalen Produkte

Lebensmittel haltbar machen

Lebensmittel haltbar machen ist etwas aus der Mode gekommen, aber ist in Sachen Klimaschutz wieder voll im Trend. Vielleicht hat die ein oder andere Oma noch einen wertvollen Tipp, wie man Lebensmittel konservieren kann. Folgende Möglichkeiten, um das Wegschmeißen von Nahrungsmitteln zu verhindern, gibt es:
  • Kühlen
  • Gefrieren
  • Zuckern
  • Salzen / Pökeln
  • Vakuumieren
  • Trocknen
  • Einkochen
  • Einlegen
  • Räuchern
  • Säuern

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Clever mobil

Stadtradeln

Auch in diesem Jahr radeln WIR wieder für ein gutes Klima. Seit dem 1. Mai ist es wieder soweit. Deswegen heißt es, rauf auf den Drahtesel und bis zum 21. Mai so viele Kilometer wie möglich zu sammeln. Ziel ist es - innerhalb der drei Wochen - so oft das Rad zu benutzen wie möglich und dem Auto eine Pause zu gönnen Weitere Informationen und Anmeldung: Stadradeln in Moers

Fahrrad? Alternative!

Stadtradeln ist vorbei, aber das heißt nicht, dass das Fahrrad jetzt wieder in der Garage oder im Keller einstauben soll. Der Sommer steht vor der Tür und kurze Wege lassen sich wunderbar mit Rad erledigen und das sogar schneller und ohne Parkplatzsuche. Egal, ob zum Bäcker, ins Freibad oder vielleicht sogar zur Arbeit oder zum kleinen Einkauf in den Supermarkt. Das Motto lautet: Fahrtwind anstatt Schwitzen im aufgeheizten Auto. Falls man sich nicht so gut auskennt, kann man gerne auch Radrouten Tools aus dem Internet nutzen zum Beispiel den Radroutenplaner des Landes NRW: Radroutenplaner.NRW

Nachhaltig reisen

Die Sommerferien stehen vor der Tür und dementsprechend für viele auch die nächste Flugreise. Reisen und Klimaschutz – geht das eigentlich? Wer klimafreundlich reisen möchte, sollte auf eine Flugreise verzichten, denn dies ist mit Abstand die umweltschädlichste Möglichkeit in den Urlaub zu fahren. Trotzdem gibt es Möglichkeiten einen Urlaub mit dem Flugzeug aus Sicht einer Öko-Bilanz zu optimieren:
  • Emissionen die beim Flug produziert werden, können kompensiert werden. Es gibt einige Klimaschutz Unternehmen, die sich auf das Kompensieren von (CO2) Emissionen spezialisiert haben. Dort kann man seine Flugdaten angeben und ein CO2 Rechner berechnet die Emissionen die auf Hin- und Rückflug entstehen. Anschließend kann man eine Summe x an dieses Unternehmen spenden. Das Unternehmen investiert dann diese Spende in Klimaschutzprojekte. Bei einigen Anbietern kann man sich sogar das jeweilige Projekt aussuchen. Anbieter findet man über eine Internet Suchmaschine z.B. „Flug Emissionen kompensieren“ eingeben.
  • Der Zeitraum des Urlaubs sollte entsprechend lang sein, sodass man im nächsten Jahr nicht wieder ans gleiche Ziel fliegen möchte, da man nicht alles Wünschenswerte gesehen hat. Wasser ist z.B. in Südamerika oder in Asien, aber auch in Südeuropa begrenzt verfügbar. Achte also bitte auf deinen Wasserverbrauch. z.B. müssen nicht jeden Tag die Handtücher oder die Bettwäsche gewechselt werden.
  • Wie auch in Moers (s. Tipp KW25) können auch im Urlaub in einheimischen Restaurants regionale und saisonale Lebensmittel verzehrt werden. So bekommt man auch etwas auf den Teller, was man zu Hause nicht bekommt.
Muss es wirklich immer eine Flugreise sein? Man kann auch wunderbar mit dem Zug oder auch mit dem Auto an Urlaubsziele in der Nähe fahren. Daher der wichtigste Tipp zum Schluss: Das Schöne muss nicht immer fern sein!

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