Fließender Verkehr

Verkehrszählung 2008

Ein Mitarbeiter des Planungsbüros informiert die Schülerinnen und Schüler über den Ablauf der Verkehrszählung

Um eine aktuelle Datengrundlage zu erhalten, wurden im November und Dezember 2008 an über 50 Kreuzungen und Straßenabschnitten im Stadtgebiet

  • Autos,
  • Lkws und
  • Radfahrende

gezählt.

Die Zählungen wurden mit Unterstützung von Moerser Schülerinnen und Schülern – insbesondere des Gymnasiums Rheinkamp – durchgeführt. Die letzten derart umfangreichen Zählungen fanden im Jahr 1990 im Vorfeld zum ersten Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Moers statt.

Verkehrsaufkommen im Stadtgebiet

Der Verkehr ist im Vergleich zur Zählung im Jahr 1990 meist gleichgeblieben und teilweise sogar zurückgegangen. Das höchste Verkehrsaufkommen ist im Bereich der Innenstadt und den Verbindungsstraßen zwischen der Innenstadt und den Autobahnen vorhanden. Gestiegen ist der Verkehr auf der Rheinberger Straße und der Römerstraße. Dies ist unter anderem auf den Lückenschluss der Autobahn A 42 im Jahr 1992 zurückzuführen.

Das Moerser Straßennetz

Einteilung des Straßennetzes in Kategorien
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Das Straßennetz der Stadt Moers wird bestimmt durch eine große Zahl leistungsfähiger Landes- und Kreisstraßen sowie die 3 Bundesautobahnen.

Die Landes- und Kreisstraßen bilden mit den kommunalen Hauptverkehrs- bzw. Haupterschließungsstraßen das sogenannte Vorrangstraßennetz der Stadt Moers.

Das Vorrangstraßennetz umfasst insgesamt rund 120 Straßenkilometer und dient vor allem dazu, Wohngebiete vom Verkehr zu entlasten.

Die wichtigsten Ergebnisse der Bestandsuntersuchung im fließenden Verkehr:

  • Moers verfügt über ein leistungsfähiges Straßennetz und eine gute regionale und überregionale Erreichbarkeit mit den Autobahnen und Landesstraßen.
  • Die Industrie- und Gewerbestandorte sind direkt an das überregionale Straßennetz angebunden. So wird der Lkw-Verkehr in den Wohngebieten minimiert.
  • Es gibt einen hohen Anteil anbaufreier Landesstraßen, die Moers mit den umliegenden Städten verbinden und die Innenstadt entlasten.
  • Die Kfz-Belastung ist im Vergleich zu 1990 weitgehend stabil geblieben und in einigen Fällen sogar zurückgegangen (z.B. auf der Düsseldorfer Straße).
  • Die Wohngebiete wurden durch die umfassende Tempo 30-Zonen Umsetzung vom Verkehr entlastet.
  • Im Altbestand existieren teilweise noch überdimensionierte Straßenräume, die besonders für Fußgänger und Radfahrer eine Hinderniswirkung entfalten.

Zum Herunterladen:

Auswertung des Hauptstraßennetzes der Stadt Moers (PDF, 1.898 kB) - nicht barrierefrei

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