Modellkommune Open Government des Bundes

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Die Stadt Moers wurde im Mai 2017 zu einer von neun Modellkommunen Open Government gekürt. Open Government ist eine neue Form des offenen Regierungs- und Verwaltungshandelns. Dabei geht es unter Ausnutzung moderner Informationstechnologien um eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, aber auch um mehr Transparenz - zum Beispiel durch die Öffnung der Datenbestände (Open Data).

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund das Pilotprojekt „Modellkommune Open Government" gestartet. Eine sechsköpfige Jury aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Bürgerschaft und des Bundesinnenministeriums haben aus den eingereichten Bewerbungen nach intensiver Beratung unter anderem Moers ausgewählt.

Im Rahmen des Politprojektes werden vom BMI innerhalb von zwei Jahren insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Geld wird in den Aufbau und Betrieb eines „Hackerspace" im Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum investiert. Die Idee: Mitten in der Innenstadt soll ein Ort für digitale Themen geschaffen werden, ein Treffpunkt digitaler Initiativen, ein Raum für Wissenstransfer und gleichermaßen ein Kreativlabor. Hier kann sich die Gruppe Code for Niederrhein genauso treffen wie der Freifunk-Stammtisch oder eine Zusammenkunft zu digitalen Themen eingerichtet werden. Genauso können aber auch Feinstaubsensoren gebaut oder mit dem Kleincomputer Raspberry Pi getüftelt werden. Geplant sind auch Vorträge und Workshops.

Über den Verlauf des Projektes wird hier fortlaufend berichtet.

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