Barrierefreie Einrichtungen

Busse

Die Wahrung von Beweglichkeit hat für Menschen mit körperlichen Gebrechen einen hohen Stellenwert. Um die Beweglichkeit mit dem Öffentlichen Personennahverkehr für alle Bürger noch einfacher zu machen, verbessert die Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (NIAG) seit Jahren die behindertengerechte Ausstattung ihrer Busse.

Auch die im Auftrag der NIAG fahrenden Unternehmer passen ihren Fuhrpark Schritt für Schritt den Bedürfnissen der in ihrer Beweglichkeit behinderten Bürger an. Deshalb werden nur Niederflurfahrzeuge neu erworben.

NIAG-Bus an der Haltestelle

Inzwischen sind von den insgesamt 125 eigenen Bussen der NIAG bereits 120 mit Niederflurtechnik ausgestattet. Das heißt, ohne weitere Stufe kann vom Bordstein in den Bus eingestiegen werden. Rechts senken sich die Busse beim Öffnen der Türen ab.

Vor kurzem wurde ein weiteres wichtiges Ziel erreicht: Fast alle unternehmenseigenen Niederflurbusse sind jetzt mit mechanischen Klapprampen für Rollstühle ausgestattet.

Die störanfälligen elektrischen Rampen, mit denen einige Busse in der Vergangenheit ausgestattet waren, wurden zum größten Teil ersetzt.

Während der Fahrt im Niederflurbus stehen den Fahrgästen zudem Stellplätze für Rollstühle zur Verfügung. Die Druckknöpfe zur Anzeige des Haltewunsches sind an diesen Stellen zur besseren Erreichbarkeit niedriger angebracht.

Auch in den jüngst neu beschafften Bussen wurde auf die Bedürfnisse behinderter Bürger besonders geachtet: So werden die nächsten Haltestellen in diesen Fahrzeugen nicht nur mit der Ansage angekündigt, sondern auch auf einem Bildschirm angezeigt.

In ihrem Hörvermögen eingeschränkte Personen können so ganz einfach sehen, wann ihre Ausstiegshaltestelle naht. Mit diesem Zusatz-Service rüstet die NIAG zurzeit weitere Busse ihres Fuhrparks aus.

Hier einige Hinweise für die Fahrtvorbereitung:

  • Wenn möglich, sollten in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkte Fahrgäste 30 Minuten vor Fahrtantritt ihre Fahrt bei der Betriebsleitstelle anmelden (Telefon 0 28 41 / 205-222). Sie sollten sich erkundigen, ob zu der gewünschten Abfahrtszeit ein Niederflurbus auf ihrer Fahrstrecke im Einsatz ist.
  • Die Fahrgäste sollten in jedem Fall am Vordereingang direkten Kontakt zum Fahrer oder zur Fahrerin aufnehmen, damit er oder sie ihnen beim Einstieg behilflich sein kann.
  • Schwerbehinderte fahren kostenfrei. Hierfür erforderlich ist ein gültiger Schwerbehindertenausweis mit einer Zusatzkarte, welche auf Anfrage und gegen Gebühr beim Versorgungsamt erhältlich ist.

Weitere Infos:

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