2 Sachbearbeiter/innen Ausländerangelegenheiten, Asylverfahren für den FD 4.1


Bei der Stadt Moers sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt bzw. zum 01.01.2020 für den Fachbereich 4 - Ordnung und Bürgerservice, Fachdienst 4.1 - Ordnung 2 Stellen als

Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (m/w/d) Ausländerangelegenheiten, Asylverfahren

zu besetzen. Es handelt sich um 2 Vollzeitstellen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine Teilzeitbeschäftigung vom Grundsatz her im Rahmen eines Job-Sharings möglich ist.

Die tarifliche Eingruppierung erfolgt in Besoldungsgruppe A 10 LBesG / Entgeltgruppe 9c TVöD.

Aufgabengebiet:

Zum Tätigkeitsfeld gehören insbesondere:

  • Bearbeitung von Anträgen auf Einreise-Visa
  • Bearbeitung (Planung) von aufenthaltsbeendenden Maßnahmen
  • Begleitung bei der Durchführung von aufenthaltsbeendenden Maßnahmen
  • Bearbeitung von Anträgen auf Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen
  • Bearbeitung von Anträgen auf Erteilung von unbefristeten Aufenthaltstiteln
  • Änderung von Auflagen
  • Duldungen
  • Ausländerrechtliche Bearbeitung während des Asylverfahrens
  • Erteilung von Arbeitserlaubnissen
  • Erteilung von Aufenthaltserlaubnisse
  • Ausstellung von Reiseausweisen
  • Regelanfragen bei Sicherheitsbehörden,
  • Maßnahmen bei illegalem Aufenthalt (Ausweisungsverfügungen, Abschiebehaft)
  • Ablehnungs- und Ausweisungsverfügungen
  • Beschaffung von Dokumenten, Formularen, E-Pässen und elektronischen Aufenthaltstiteln (eAT) bei der Bundesdruckerei
  • Stellungnahmen in Klage-, Demonstrations- und Petitionsverfahren bzw. nach der Härtefallkommissionsverordnung

Qualifikation:

Bewerberinnen/Bewerber (m/w/d) verfügen über die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt (früher gehobener nichttechnischer Verwaltungsdienst) bzw. einen erfolgreich abgeschlossenen Verwaltungslehrgang II (bisher Angestelltenlehrgang II).

Ferner sind wünschenswert:

Das Ausländerrecht ist geprägt – neben den unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene - durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Bundes-/Landeserlassen sowie einer schnelllebigen Rechtsprechung. Der sichere Umgang mit Rechtsvorschriften wird genauso vorausgesetzt wie das flexible und schnelle Einarbeiten in neue gesetzliche Rahmenbedingungen.

Zum Stellenprofil gehört weiterhin eine zeitliche Flexibilität. Es besteht eine Zufallsbereitschaft nach Dienstschluss und an Wochenenden, falls illegal aufhältige Personen aufgegriffen werden. Kontrollen in Zusammenarbeit mit anderen Behörden (zum BeispielPolizei oder Zoll), aber auch aufenthaltsbeendende Maßnahmen, finden vorwiegend außerhalb der gängigen Dienstzeit statt.

Der Umgang mit Stresssituationen und Arbeitsspitzen gehört genauso zum Anforderungsprofil, wie die Bewältigung von Konfliktlagen. Die Aufgaben innerhalb der Ausländerbehörde gehen einher mit zahlreichen besonderen Herausforderungen (zum Beispiel sprachliche Barrieren, Kunden mit unterschiedlichsten kulturellen, religiösen und individuellen Prägungen und Lebensverläufen). Entscheidungen der Ausländerbehörde greifen zudem sehr häufig tief in die persönlichen Lebensverläufe der betroffenen Personen ein (zum Beispiel aufenthaltsbeendende Maßnahmen).

Gut ausgeprägte sensibel-kommunikative Fähigkeiten in Verbindung mit dem gebotenen Durchsetzungs- und Entscheidungsvermögen runden das Anforderungsprofil ab.

Bewerbende Personen erwartet sowohl eine Einarbeitung in die unterschiedlichen Rechtsgebiete als auch in die spezifische Hard- und Softwareumgebung (zum Beispiel Advis) der Ausländerbehörde. Die Einarbeitung findet sowohl durch interne Maßnahmen, als auch durch externe Fortbildungsmöglichkeiten (zum Beispieldurch Schulungen im Europa-Haus in Bocholt oder im KRZN) statt.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und diesen im Sinne von § 2 Abs. 2 SGB IX gleichgestellte Personen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei sonst gleicher Eignung, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen, bevorzugt berücksichtigt.

Bewerberinnen/Bewerber (m/w/d), die besonderes ehrenamtliches Engagement aufweisen, können bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt werden.

Bitte verzichten Sie aus Umweltschutz- und Kostengründen auf die Verwendung von Plastikheftern oder Bewerbungsmappen. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass Ihre Bewerbungsunterlagen aus Kostengründen nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgeschickt werden können. Die Unterlagen werden datenschutzgerecht vernichtet. Falls Sie die Rücksendung der Unterlagen wünschen, wird gebeten, einen ausreichend frankierten Rückumschlag beizufügen. Bei Interesse richten Sie bitte Ihre Bewerbung bis spätestens 04.10.2019 schriftlich an den Fachbereich 3 – Interner Service.

Diese Seite teilen:

.