„Gestalten Sie die seniorengerechte Stadt Moers mit – im Neuen Seniorenbeirat“


Titelbild vom Flyer: Mitgestalten einer seniorengerechten Stadt. Werden Sie Mitglied im neuen Seniorenbeirat.

In seiner Sitzung am Mittwoch, den 12. Februar 2020, hat der Rat der Stadt Moers die Neuausrichtung des Seniorenbeirates beschlossen. Die Mitglieder stimmten für die Öffnung des Beratungsgremiums.

Künftig haben mehr - in der Seniorenarbeit tätige - Organisationen, Einrichtungen und Gruppen die Gelegenheit, sich an der Arbeit zu beteiligen. Dazu können sie jeweils 2 Delegierte entsenden, aus deren Mitte der Seniorenbeirat gewählt wird. Auch Einzelpersonen ab 55, Jahren, die in Moers wohnen, können sich als Delegierte melden. Organisationen, die bislang nicht im politischen Prozess beteiligt waren, können die Aufnahme bei der Verwaltung beantragen. Ein aktives Mitwirken von unterschiedlichsten Beteiligten ist damit gewährleistet.

Um die Möglichkeiten der Mitgestaltung in der kommunalen Gemeinschaft und der Seniorenarbeit genauer darzustellen, lädt die Verwaltung Interessierte zu Informationsveranstaltungen in verschiedene Stadtteile ein.

Die erste Informationsveranstaltung hat mit Unterstützung der Landesseniorenvertretung NRW am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr im Begegnungszentrum Haus am Schwanenring in Moers-Hülsdonk stattgefunden.

Ca. 34 Bürgerinnen und Bürger informierten sich vor Ort und diskutierten sehr engagiert die Neuausrichtung des Seniorenbeirates.

Die Vorträge können hier heruntergeladen werden:

Neuwahl des Seniorenbeirates der Stadt Moers. Wahlperiode 2020 - 2025; Grundlagen, Aufgaben und Veränderungen (PDF, 173 kB - nicht barrierefrei)

10 Jahre innovative Seniorenarbeit in Moers; Entwicklung und Ausblick (PDF, 320 kB - nicht barrierefrei)

Flyer: Mitgestalten einer seniorengerechten Stadt! Werden Sie Mitglied im neuen Seniorenbeirat  (PDF, 157 kB - nicht barrierefrei)

Anlass und Geschichte

Frau Jordan vorne stehend mit davorsitzendem Publikum
Kornelia Jordan, Leitstelle Älterwerden und Michael Rüddel,
Fachbereichsleiter Soziales, Senioren und Wohnen, stellten in
kurzen Vorträgen die Notwendigkeiten und Rahmenbedingungen
der Neuausrichtung vor.

„Der Wert und der Nutzen einer Seniorenvertretung für eine Kommune lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Seniorenvertretungen arbeiten und wirken stets generationenübergreifend und sind Träger einer “Kultur des Engagements“ von der alle Generationen profitieren. Daher liegt es im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger einer Kommune, über eine Seniorenvertretung zu verfügen“. (Rechenschaftsbericht LSV NRW)

Die wachsende Anzahl von Seniorinnen und Senioren in der Stadt Moers:

  • 107.117 Bürgerinnen und Bürger in Moers (Statistik 31.12.2017) davon
  • 40.468 Bürgerinnen und Bürger 55 – 85 Jahre und älter (43,3 %)
  • 31.617 Bürgerinnen und Bürger 60 – 85 Jahre und älter (33,8 %)
  • 24.065 Bürgerinnen und Bürger 65 – 85 Jahre und älter (25,7 %)

verdeutlicht die Notwendigkeit, diese Bevölkerungsgruppe an der politischen Willensbildung zu beteiligen und ihnen die Möglichkeit einzuräumen, ihre Interessen auf örtlicher Ebenen zu vertreten.

Aus diesem Grund wurde bereits 1980 in der Stadt Moers unter Beteiligung von Rat und Verwaltung sowie von Seniorinnen und Senioren ein Seniorenbeirat gegründet.

Die Stadt Moers stellt sich bereits seit Jahren erfolgreich den Herausforderungen einer älterwerdenden Gesellschaft. Mit der Einrichtung der Leitstelle Älterwerden hat die Stadtverwaltung eine zentrale Stelle geschaffen, die die kommunale Seniorenarbeit weiterentwickelt, politische Gremien und Ausschüsse berät, als Kontaktstelle sowohl für Träger der Seniorenarbeit wie auch für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht und sich mit Trägern der offenen Seniorenarbeit, an bundes- und landesweiten seniorenpolitischen Programmen und Projekten beteiligt.

Dadurch hat sich das Aufgabenspektrum der Seniorenarbeit und auch des Seniorenbeirates in Moers spürbar erweitert. Zudem sind weitere ZWAR- Gruppen (Zwischen Arbeit und Ruhestand) in 7 Stadtteilen gegründet worden, die bisher über die Satzung des Seniorenbeirates keinen Zugang zum Seniorenbeirat hatten.

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