Die Einfriedung


Die Errichtung von Zäunen, Mauern oder anderen Einfriedung bedarf bis zu einer Höhe von 2 m keiner Baugenehmigung. Bis zu dieser Höhe lösen Einfriedungen auch keine Abstandflächen aus.

Welcher Nachbar für welchen Zaun zuständig ist, und wer ggf. welche Kosten zu tragen hat, entzieht sich dem Regelungsgehalt des öffentlichen Baurechtes. Hierbei handelt es sich um Privatrecht, worüber die Bauaufsichtsbehörde keine Auskünfte erteilen kann. Gleiches gilt für Abstände von Hecken, Sträuchern und Bäumen zur Nachbargrenze (siehe Nachbarrechtsgesetz).

Liegt das Baugrundstück im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes, ist durch die Bauherrschaft zu prüfen, ob in dem entsprechenden Bebauungsplan Festsetzungen zu Höhe und Gestaltung der Einfriedung getroffen wurden, die aus stadtgestalterischen Gründen einzuhalten sind.

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