Hilfsmittel

Kosten für die Sachausstattung an Schulen

Für Sachausstattungen wie zum Beispiel höhenverstellbare Schreibtische oder Umbaumaßnahmen ist der Schulträger zuständig. Sofern der Schulträger selbst keine finanziellen Mittel zur Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zur Verfügung hat, kann (unter bestimmten Bedingungen) ein Antrag auf Gewährung der Inklusionspauschale beim Landschaftsverband Rheinland gestellt werden. Antragsteller sind jedoch immer die Schulen, Privatpersonen (Eltern) können keinen Antrag auf Inklusionspauschale stellen! Der Antrag auf Inklusionspauschale muss vor der Aufnahme des Kindes gestellt werden.

Hilfsmittel, die nicht zur Sachausstattung der Schulen gehören und nicht ausschließlich der Beschulung dienen

Alle Hilfsmittel, die dem Ausgleich der Behinderung dienen, jedoch nicht ausschließlich für die Beschulung benötigt werden, können bei jeder gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) beantragt werden.

Jede GKV (auch Ersatzkassen) besitzt einen sogenannten Hilfemittelkatalog, der jedoch nicht abschließend ist, sondern ständig den Lebensumständen angepasst und erweitert bzw. verändert wird. Die Kataloge können von Ihnen bei Ihrer GKV erfragt werden. Den Antrag auf Kostenübernahme müssen Sie als Eltern bei Ihrer Krankenkasse stellen.

Auch die privaten Krankenversicherungen (PKV) übernehmen Kosten für Hilfsmittel für den schulinklusiven Bedarf. Die Kostenübernahme durch die PKV ist jedoch nicht verpflichtend, sondern muss in jedem Einzelfall bei der PKV gesondert beantragt werden.

Um Informationen und ggf. eine Erklärung zur Kostenübernahme zu erhalten, wenden Sie sich direkt an Ihre Versicherung.

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