Grundschulen


Anmeldung der Schulneulinge für das Schuljahr 2020/2021

Die Anmeldung der Schulneulinge wird im Oktober 2019 durchgeführt.

Die Schulpflicht beginnt für Kinder, die bis zum Beginn des 30. September 2020 das 6. Lebensjahr vollendet haben, am 1. August 2020.

Gemäß § 35 Abs. 1 Schulgesetz NRW werden somit alle Kinder zum Schuljahr 2020/2021 schulpflichtig, die in der Zeit vom 01.10.2013 bis 30.09.2014 geboren sind.

Kinder, die nach dem 30. September 2020 das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten zu Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind (Schulfähigkeit).

Bei Beantragung einer vorzeitigen Einschulung sollten sich die Erziehungsberechtigten vorab mit der gewählten Gemeinschaftsgrundschule oder der kath. Grundschule zur gesonderten Terminvergabe in Verbindung setzen.

Anmeldetermine an den Grundschulen der Stadt Moers:

  • Dienstag, den 29.10.2019 von 15 Uhr bis 18 Uhr
  • Mittwoch, den 30.10.2019 von 15 Uhr bis 18 Uhr
  • Donnerstag, den 31.10.2019 von 9 Uhr bis 12 Uhr

Die persönliche Vorstellung des Kindes ist erforderlich. Das Familienstammbuch oder die Geburtsurkunde des Kindes ist vorzulegen.

Die Erziehungsberechtigten der Kinder, die zum Schuljahr 2020/2021 schulpflichtig werden, erhalten rechtzeitig ein ausführliches Informationsschreiben.

 

Wie verläuft die Grundschulzeit?

Die Grundschule hat das Ziel, alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen umfassend zu fördern. Dies geschieht unter Berücksichtigung der jeweiligen Voraussetzungen eines jeden Kindes in seiner persönlichen Entwicklung, in den sozialen Verhaltensweisen und in seinen künstlerischen, praktischen und motorischen Fähigkeiten.

Grundlegende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten sollen so vermittelt werden, dass sie den Lernmöglichkeiten und Erfahrungen des Kindes angepasst sind. Damit werden die Grundlagen für die weitere Schullaufbahn geschaffen.

Die Grundschule ist nicht allein ein Ort des Lernens, sondern versteht sich zugleich als Lebens- und Erfahrungsraum. Hierdurch wird eine Einheit von Erziehung und Unterricht entwickelt. Das Schulleben unterstützt die vielfältigen Formen des Lernens.

Die Schülerinnen und  Schüler werden auf die Bewertung ihrer Leistungen allmählich vorbereitet. Bei der Versetzung in die 3. Klasse erhalten die Kinder erstmals Noten. Diese geben Hinweise zu den erbrachten Leistungen in den einzelnen Fächern. In der vierten Klasse erfolgt die Leistungsbewertung durch Ziffernzensuren. Als Leistungen werden nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Anstrengungen und Lernfortschritte bewertet sowie das Sozialverhalten.

Neben den Unterrichtsfächern wird in den Zeugnissen der Grundschule auch das Arbeits- und Sozialverhalten beschrieben.

Nordrhein-Westfalen hat seit dem Schuljahr 2004/2005 als neues Instrument der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung des Unterrichts zentrale Lernstandserhebungen (Vergleichsarbeiten) eingeführt. Die Lernstandserhebungen werden im 2. Halbjahr der 3. Klasse in Deutsch und Mathematik durchgeführt.

Kinder mit Behinderungen können in der Grundschule gemeinsam mit nicht behinderten Kindern unterrichtet werden. Sie erhalten sonderpädagogische Förderung.

Schulpflichtige Kinder können aus erheblichen gesundheitlichen Gründen für ein Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt werden. Die Entscheidung trifft die Schulleitung auf der Grundlage eines Gutachtens des Fachdienstes Gesundheitswesen des Kreis Wesel.

Bei der Schulanmeldung werden die Deutschkenntnisse des Kindes getestet. Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen können von der Schule zum Besuch eines vorschulischen Sprachkurses verpflichtet werden, soweit sie nicht bereits in einer Tageseinrichtung für Kinder entsprechend gefördert werden. Diese Fördermaßnahme soll dazu beitragen, dass alle Kinder die deutsche Sprache soweit beherrschen, dass sie in der Schule im Unterricht mitarbeiten können.

Was geschieht am Ende der Grundschulzeit?

Nach der Grundschulzeit wechselt das Kind in eine weiterführende Schule. Weiterführende Schulen der Stadt Moers sind

Die Erziehungsberechtigten werden von den Lehrkräften der Grundschule über alle Möglichkeiten der weiteren Schullaufbahn ihrer Kinder beraten.

Nach dieser Aufklärung erhalten die Erziehungsberechtigten als Bestandteil des Zwischenzeugnisses der 4. Klasse auf der Grundlage des Leistungsstands, der Lernentwicklung und der Fähigkeiten des Schülers oder der Schülerin eine Empfehlung für die Schulform, die für die weitere schulische Förderung geeignet erscheint. In dieser Empfehlung wird immer die Gesamtschule und eine weitere Schulform genannt.

Kontakt

Fachdienst Schule
Rathaus Moers
Rathausplatz 1, Raum E065
Auskunft: Herr Zittrich
Telefon: 0 28 41 / 201-714
Telefax:  0 28 41 / 201-236
E-Mail: horst.zittrich@moers.de

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