Fabrikantenwohnsitz - 19. Jahrhundert

Porträt des Duisburger Fabrikanten Freidrich Wintgens

Friedrich Wintgens

1813 kaufte der Duisburger Fabrikant Friedrich Wintgens das marode Schloss. In den damals neben dem Schloss gelegenen Kasernengebäuden betrieb er seit 1803 eine Baumwollspinnerei. 1836 beauftragte er vermutlich den Königlich Preußischen Gartendirektor Maximilian Friedrich Weyhe (1775-1846) mit der Gestaltung des Schlossparks.

Wegen Baufälligkeit ließ Familie Wintgens den östlichen und südlichen Teil der Schlossgebäude abreißen. Das verbleibende Hauptgebäude (Palasgebäude) wurde zu Wohnzwecken umgebaut.Zudem wurden neue Wohnräume angebaut.

Im Schloss wohnte zunächst der Seminardirektor Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg (1790-1866) und später Heinrich Wintgens mit seiner Familie. Er hatte 1860 das gesamte Anwesen übernommen.

Modell vom Moerser Schloss

In einem Modell des Moerser Schlosses wurde die Bauphase im 19. Jahrhundert gelb gekennzeichnet.

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