Bildungsscheck und Bildungsprämie

Ansprechpartnerinnen:

Kirsten Peters
Telefon: 0 28 41/ 201-569

Ines Overmann
Telefon: 0 28 41 / 201-557

Bildungsscheck

Weiterbildung - eine Investition in Ihre Zukunft

Frau am Arbeitsplatz mit Gedankenblase darunter Logos von der europäischen Union, Bildungscheck und Ministerium

Mit dem Bildungsscheck, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben an beruflicher Weiterbildung. Mit dem Bildungsscheck wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen.

Der individuelle Zugang richtet sich an Beschäftigte aus kleinen und mittleren Betrieben des Privatrechts mit mindestens einem und weniger als 250 Beschäftigten (Ausnahme: Berufsrückkehrende) mit Bedarf an beruflicher Weiterbildung.

Dazu zählen:

  • Zugewanderte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert)
  • Berufsrückkehrende
  • Beschäftigte ohne Berufsabschluss
  • Un- oder Angelernte oder länger als vier Jahre nicht im Ausbildungsberuf tätig gewesene Beschäftigte (ausgenommen Akademiker / Hochschulabsolventen)
  • Ältere ab 50 Jahren
  • atypisch Beschäftigte
  • befristet Beschäftigte
  • Zeitarbeitnehmer/innen
  • geringfügig Beschäftigte
  • Teilzeitbeschäftigte bis 20 Stunden/Woche

Ratsuchende müssen mindestens eines dieser Merkmale aufweisen, um grundsätzlich einen Bildungsscheck erhalten zu können.

Ausgeschlossen vom Bildungsscheckverfahren sind Selbständige und Beschäftigte im öffentlichen Dienst.

Der betriebliche Bildungsscheck gilt nur für Unternehmen des Privatrechts mit mindestens einem und weniger als 250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Stichtag: Tag der Beratung).

Ausgeschlossen im Sinne der Bildungsscheckförderung sind Unternehmen

  • des öffentlichen Dienstes von Bund und Ländern, sowie juristische Personen des Privatrechts, an denen Bund oder Länder zu mehr als 50 % beteiligt sind,
  • bei sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts:
    a) Gebietskörperschaften (z. B. Gemeinden und Kreise),
    b) Verbandskörperschaften (z. B. Landschaftsverbände),
    c) Personalkörperschaften (z. B. Ärztekammern, Rechtsanwaltskammern, Universitäten),
    d) Realkörperschaften (z. B. IHK, Handwerkskammern),
    - als Anstalten des öffentlichen Rechts (z. B. Sparkassen, öffentlich-rechtliche Rund-funkanstalten) und
    - als Stiftungen des öffentlichen Rechts (z. B. Filmstiftung NRW).

Nicht als Unternehmen des öffentlichen Dienstes im Sinne der Bildungsscheckförderung gelten Kirchen, die gemäß Art. 140 GG in Verbindung mit 137 Weimarer Reichsverfassung Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, z. B. alle große christliche Religionsgemeinschaften.
Das Arbeitnehmerbrutto beim betrieblichen Zugang darf höchstens 39.000 Euro im Jahr bzw. 3.250 Euro im Monat betragen.

Die Förderung beträgt 50 % des Weiterbildungsentgelts bis zu einer Höhe von maximal 500 Euro.

Die kostenlose Beratung informiert zu den persönlichen Voraussetzungen für die Förderung und berät Betriebe zum Qualifizierungsbedarf ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Beratungsstellen für den Bildungsscheck NRW

Weitere Informationen über den Bildungsscheck


Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Bildungsprämie

 Banner mit dem Text Zahlt sich aus Die Bildungsprämie

Neben der persönlichen Einstellung zum Beruf ist die regelmäßige Weiterbildung der wichtigste Faktor, um beruflich am Ball zu bleiben. Sie sorgt für die nötige Sachkenntnis, um die Herausforderungen des modernen Berufslebens immer wieder zu meistern. Die Bildungsprämie des Bundes kann Sie dabei unterstützen.

Die Förderbedingungen haben sich zum 01.07.2017 geändert. Vom Prämiengutschein können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren, nun aber ebenso Rentnerinnen und Rentner, die mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind. Ihr jährlich zu versteuerndes Einkommen darf 20.000 Euro (bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam veranlagten Personen) nicht überschreiten. Zudem ist es nun möglich, einmal pro Jahr eine Bildungsprämie zu erhalten. Nach einer verbindlichen Beratung in einer der rund 600 Beratungsstellen in ganz Deutschland wird Ihnen, bei Erfüllen der Förderbedingungen, der Prämiengutschein ausgehändigt. Für Weiterbildungen, die in NRW stattfinden, ist die 1000-Euro-Grenze entfallen.

Weitere Informationen über die Bildungsprämie

 


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