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moving moers 2016 - junge Kunst bewegt die Stadt

Logo Moving moers, 11. bis 17.06.2016. Junge Kunst bewegt die Stadt

11. bis 17. Juni 2016

Das Programm zum Herunterladen:

Das volle Programm zum Herunterladen (PDF, 949 kB - nicht barrierefrei)

Nachträglich zum 91. Geburtstag von Hanns Dieter Hüsch:

Logo Das Schwarze Schaf - Der Niederrheinische Kabarettpreis 2015

Siegersoloprogramm

Montag, 9. Mai, 19.30 Uhr
Kammermusiksaal Martinstift, Filder Straße 126
Tickets: Stadtinformation Moers

Katalyn Bohn, De Frau Kühne, Sebastian Nitsch, Marvin Spencer, Kai Spitzl und Christoph Tiemann

Einer der sechs Finalisten Katalyn Bohn, De Frau Kühne, Sebastian Nitsch (v.l. oben), Marvin Spencer, Kai Spitzl oder Christoph Tiemann (v.l. unten) wird beim Hüsch-Geburtstag am Montag, 9. Mai, auf der Bühne stehen. Karten für die Veranstaltung sind noch erhältlich. (Fotos: privat)

moving moers 2015 - junge Kunst bewegt die Stadt

Logo moving moers 21. bis 26. Juni 2015, Junge Kunst bewegt die Stadt

21. bis 26. Juni 2015

Das Programm zum Herunterladen:

Flyer: moving moers (PDF, 1.011 kB - nicht barrierefrei)

Moerser Ateliers OFFEN:  2013 bis 2016

moving moers- junge Kunst bewegt die Stadt: 29. Juni bis 4. Juli 2014

Zum Herunterladen:

Programmflyer (PDF, 1.954 kB - nicht barrierefrei)

Jugendliche haben Spielfreude bei moving moers gezeigt

Kinder auf einer Bühne
Fotograf: Christian Spieß 

Eine erfolgreiche Woche liegt hinter den Beteiligten von moving moers. Vom 1. bis 5. Juli sind junge Moerserinnen und Moerser mit Aktionen, Bildern, Filmen, Tänzen, Texten, Theaterstücken und weiteren kulturellen Beiträgen in den Dialog mit anderen Menschen getreten. Die Projektpartner Kulturbüro Moers, Schlosstheater Moers, Kulturzentrum Bollwerk 107, Jugendzentrum Zoff, moers festival und nimm! haben am Freitag, 5. Juli, eine kleine Rückschau im Topia Garten gegeben. 22 Veranstaltungen sind in der Zeit gelaufen. Insgesamt waren 823 Kinder und Jugendliche beteiligt.

„Die Jugendlichen haben eine überwältigende Spielfreude und Gestaltungslust gezeigt", sagte Beatrix Wirbelauer, Leiterin des Kulturbüros Moers. Gelungen ist nach Meinung der Projektpartner auch die Mischung aus Angeboten in Veranstaltungsräumen und Aufführungen auf der Straße mit „kulturellen Überfällen". Der Termin für die 4. Ausgabe von moving moers steht bereits fest: 30. Juni bis 4. Juli 2014.

Bildergalerie:

  • Tanzende Kinder
  • Kinder, die auf der Bühne Musik machen
  • Kinder, die auf der Bühne etwas vorführen

Fotograf: Christian Spieß

Zum Herunterladen:

Die Aktionswoche kultureller Bildung hier mit dem vollen Programm (PDF, 2 MB) - nicht barrierefrei

Kunstinstallation auf der Kulturinsel Nepix Kull 2012

in Zusammenarbeit mit dem Skulpturenpark Das Seewerk e.V.

Takako Saito: Musikschachspiel Nr. 1 und Nr. 2

Die Installation „Musikschachspiel Nr. 1 und Nr.  2“ der in Düsseldorf lebenden Fluxus-Künstlerin Takako Saito (geb.1929 in Japan) wurde am 8. September an der Kulturinsel Nepix Kull eröffnet und war bis zum 19. Oktober zu sehen.

Weitere Infos auf: www.das-seewerk.de

Zum Herunterladen:

Entwurfsskizze der Installation Musikschachspiel Nr. 1 und Nr. 2 von Takako Saito (PDF, 1,18 MB) - nicht barrierefrei

Das Seewerk-Team beim Aufbau der Installation auf der Kulturinsel:

  • Das Grundgerüst für die Musikschachspiele wird verankert
  • Einsetzen der einzelnen Schachfelder
  • Die 83jährige Fluxuskünstlerin Takako Saito beim Aufbau der Schachfiguren
  • Die klingenden Schachfiguren stehen
  • Befestigung der schwebenden "Friedenstaube" zwischen den Bäumen
  • Plakatmotiv: Takako Saito im Gewand der "Friedenstaube", fotografiert von Jörg Parsick-Matthieu am Seewerk

 

Moving Moers vom 2.- 6. Juli 2012 – Junge Kunst bewegt die Stadt!

Proben für die Aufführung Die List unsterblicher Liebe
"Die List  unsterblicher Liebe"
Altstadt, Foto Jen Satora

moving moers“ hat Moers bewegt - und wie! 755 junge Menschen haben aktiv an der Kinder-und Jugendkulturwoche teilgenommen, 1.300 Zuschauer und Zuschauerinnen sind zu den 25 Veranstaltungen an 16 Spielorten gekommen und etliche Passanten haben in der Innenstadt skurrile und poetische Open-Air-Aktionen gesehen. Die unterschiedlichen Formate der Woche

- Workshops,
- Performances,
- Aufführungen,
- Lesungen,
- Filmabende und
- mobile Kulturaktionen

haben sich gut bewährt und das Veranstalterteam konnte eine positive Resonanz der 2. Ausgabe von „moving moers“ ziehen. Die nächste Kinder- und Jugendkulturwoche ist für den 1. bis 5. Juli 2013 geplant.

Bildergalerie 2012 

  • DIE SHOW: hier Gemeinschftsgrundschule Eick-West mit dem Begrüßungslied
  • DIE SHOW: hier Grundschule Moers-Hülsdonk, Ausschnitt aus dem Musical "Mats und die Wundersteine"
  • Die SHOW: hier Grundschule Moers-Repelen "Der springende Punkt"
  • Die SHOW: hier Grundschule Moers-Repelen "Der springende Punkt"
  • DIE SHOW: hier Albert-Schweitzer-Schule "Durch Dick und Dünn"
  • DIE SHOW Blick ins Publikum
  • DIE SHOW: hier Gemeinschaftsgrundschule Eichedorffschule "KIndertanzweltreise"
  • DIE SHOW: Beste Stimmung
  • Geschwister-Scholl-Gesamtschule Musical "leben im All"
  • Aktion "Kunststückchen" vom Atelier Wilma Specht auf der Steinstraße
  • Aktion "Kunststückchen" vom Atelier Wilma Specht auf der Steinstraße
  • Aktion "Kunststückchen" vom Atelier Wilma Specht auf der Steinstraße
  • Aktion "Living Statues" auf dem Altmarkt, Gymnasium Rheinkamp
  • Marionettentheater Zoot James und Comiczeichenschule, Altmarkt
  • Aktion "Großstadtdschungel" auf em Altmarkt, Der Bunte Tisch und Asbär
  • Poetry Slam im Bollwerk, hier: Hörspiel der Justua-von-Liebig-Schule
  • Aktion "Gesprächsstoff" auf dem Altmarkt, Gymnasium Rheinkamp
  • Aktion "Gesprächsstoff" auf dem Altmarkt, Gymnasium Rheinkamp
  • school`s out for summer, Konzerte von Live-Bands in der Stadt zum Abschluss der Woche, hier: "Desert in your backyard" auf der Steinstraße

Fotos: Christian Spieß

Der Sieger des Kabarettpreises „Das Schwarze Schaf“ 2012 steht fest!

Stefan Waghubinger aus Stuttgart gewann am vergangenen Samstag den niederrheinischen Kabarettpreis in Duisburg. Der gebürtige Österreicher konnte die Jury  beim großen Finale im am 5. Mai im ausverkauften Duisburger Theater von sich überzeugen. Erstmals durfte der Sieger am Folgetag, dem 6. Mai, sein Kabarett-Erbe genau am 87. Geburtstag von Wettbewerbsgründer Hanns Dieter Hüsch antreten und startete auf eben den Brettern, auf denen Hüsch damals selbst stand – im Schlosstheater Moers!

Die Sieger-Solo-Tour mit dem Titel „Langsam wird’ ich ungemütlich“ findet mit 5 Auftritten in Duisburg, Moers, Emmerich, Wesel und Krefeld statt. Den 2. und 3. Platz belegten Thomas Schreckenberger aus Gechingen und Michael Feindler aus Berlin.

Ganz im Sinne von Hanns-Dieter Hüsch begeisterten die Finalisten das Publikum und die Jury mit scharfsinnigem Humor  und politisch-gesellschaftlichem Wortkabarett auf höchstem Niveau. Durch den überaus spannenden und unterhaltsamen Abend führte traditionsgemäß das erste „Schwarze Schaf“ Matthias Brodowy.

Alle Kandidaten mussten ihr Talent innerhalb eines 15-minütigen Auftritts am Entscheidungsabend unter Beweis stellen und die Fachjury von ihrem Talent überzeugen. Im Namen der Jury verkündete der prominente Gastjuror Dieter Moor den Sieger der Kabarettpreises 2012. Die Bühnenfigur von Stefan Waghubinger spreche den Männern einfach aus dem Herzen - absolut unsicher, aber trotzdem liebenswert, so Moor. Ebenso gebe sie auf humorvolle Weise tiefe Einblicke in die Situation unserer heutigen Gesellschaft. Waghubinger freut sich als Wahlstuttgarter vor allem, dass sein Humor auch beim niederrheinischen Publikum Anklang findet. „Ich verehre Hüsch und fühle mich durch den Gewinn des „Schwarzen Schafs“ noch mehr mit ihm verbunden“, so der Gewinner.

Der Finalist hatte sich während den Vorrunden in vier niederrheinischen Städten gegen 11 weitere Mitstreiter aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erfolgreich durchgesetzt. Insgesamt haben sich 60 Nachwuchstalente beim Wettbewerb beworben.

„Das Schwarze Schaf“ dient den Preisträgern seit 1999 als Sprungbrett für ihre Karriere. Die Stiftung Mercator, seit 2001 ein wichtiger Förderer des Kabarettpreises, verkündete in den kommenden 6 Jahren mit weiteren 800.000 Euro zu unterstützen. „Mit dem Wettbewerb fördern wir talentierte Künstler, die das Kabarett in Sinne von Hanns-Dieter Hüsch weiterleben lassen“, betont Bernhard Lorenz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.

Weitere Informationen zum Kabarettpreis: Das Schwarze Schaf

!SING - DAY OF SONG am 2. Juni 2012

Singende Menschen in Moers

Am ruhrgebietsweiten „!SING – DAY OF SONG“ am 2. Juni 2012 hat sich auch Moers mit einem vielseitigen Programm beteiligt. Bei schönstem Wetter und In Zusammenarbeit mit der Musikalischen Gesellschaft Moers e.V. konnten über 400 Mitwirkende, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, nicht nur die Altstadt zum Klingen bringen sondern auch zahlreiche Moerser zum Mitsingen gewinnen. Ob auf den Klanginseln bei den vormittäglichen Konzerten von 18 Moerser Chören und Blechbläserensembles, ob beim Musikalischen Picknick der Moerser Musikschule im Schlosspark oder bi der Uraufführung des Musicals „Hands on Brecht“ des Jugendchors Swingtonics – immer stand die Freude am gemeinsamen Singen im Mittelpunkt. Die Ruhr Tourismus GmbH  als Träger des Großprojekts resümiert den „!SING - DAY OF SONG“ als „gigantischen Erfolg“, bei dem insgesamt über 200.000

Menschen zum gemeinsamen Singen mobilisiert werden konnten. Die Veranstaltung soll künftig alle zwei Jahre stattfinden.

Bildergalerie:

  • Singende Menschen in Moers
  • Kinder, die auf einer Bühne stehen und singen
  • Singende Menschen in Moers

Fotos: Christian Spieß

Zum Herunterladen:

Moerser Programm !Sing - DAY OF SONG am 2. Juni 2012 (PDF,  728 kB) - nicht barrierefrei

Weitere Informationen: www.dayofsong.de

Kunstinstallation "Wildernde Matrix" von Lena Kuntze auf der Kulturinsel Nepix Kull im Schlosspark
Ein Projekt des Kulturbüros in Zusammenarbeit mit dem Skulpturenpark Das Seewerk e.V., 2011

Fotos: Klaus Dieker

  • Die Eröffnung durch den Kulturdezernenten Hans-Gerhard Rötters fand am 10. September 2011 um 15 Uhr statt. Die Ausstellung läuft bis 22. Oktober 2011.
  • Mit freundlicher Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr, Löschzug 6 Kapellen wurden die bis zu 150 Kilo schweren Objekte durch den Graben auf die Insel getragen.
  • Die Objekte Babyhydra, 3 x 3 x 0,5 Meter und "Rhinoplastik", 4 x 4 x 0,5 Meter und "Palmendrache", 4 x 2 x 0,5 Meter auf der Kulturinsel

Seit 2008 zeigt das Kulturbüro in Zusammenarbeit mit der Kunstinitiative „Das Seewerk“ jährlich im Spätsommer eine Installation auf der Kulturinsel Nepix Kull im Moerser Schlosspark.

2011 präsentierte die Düsseldorfer Objektkünstlerin Lena Kuntze ihre Installation „Wildernde Matrix“. Sie bezog sich mit dieser Arbeit auf die spezielle Flora und Fauna des Naturraums „Insel“. Geplant waren 3 große Objekte, je 2 m x 2 m breit und 4 m hoch. Sie bestanden aus wetterfester, lichtbeständiger, bedruckter Folie. Die Folien waren als transparente Scherenschnitte (cut outs) auf eine stabile Unterkonstruktion gewickelt und drapiert. Einzelteile waren aber beweglich, wurden durch Wind lebendig und von Sonnenlicht durchleuchtet. Lena Kuntze drehte die Zeit der Evolution vor und generierte aus den heimischen Blattformen, den Aststrukturen, den Federmustern, den Tierkörpern, den Baumsilhouetten eigenartige Kunstwesen, die zwischen Tier- und Pflanzenwelt existierten.

Die Ausstellung wurde am 10.September 2011 an der Kulturinsel Nepix Kull im Schlosspark Moers eröffnet.

Weitere Informationen über Lena Kuntze

moving moers 2011
Junge Kunst bewegt die Stadt

Jugendliche aus dem Atelier Wilam Specht entwickeln eine Catwalk-Performance zum Thema "Hut ab - Kunst im Kopf", hier ein erstes Modell

Vom 04. bis 08. Juli 2011 fand die Jugendkulturwoche moving moers erstmals in Moers statt. Nach dem erfolgreichen Auftakt der ersten Aktionswoche Kultureller Bildung, zeigen Kinder und Jugendliche aus Moers hier einmal jährlich ihre künstlerischen, musikalischen und theatralen Arbeiten. Sie treten in Dialog miteinander und entwickeln im Rahmen von zahlreichen Workshops neue Ideen und gemeinsame Projekte. Veranstalter waren 2011 das Kulturbüro, das Schlosstheater Moers, nimm! (Netzwerk Improvisierte Musik Moers) und der Improviser in Residence.

moving moers, die Aktionswoche Kultureller Bildung, gründet zum Einen auf der positiven Resonanz der Moerser Local Heroes Woche der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Zum Anderen knüpft sie an die erfolgreiche Moerser Teilnahme bei den Landeswettbewerben „Kommunale Gesamtkonzepte zur Kulturellen Bildung“ in den Jahren 2007 und 2009 an. Die hier entstandenen Kooperationen werden mit dem Format moving moers weiterentwickelt.

2011 wurde moving moers erstmalig veranstaltet. 5 Tage lang stand Junge Kunst im Rampenlicht. Mit den Projekten brachten Kinder und Jugendliche ihre Kreativität und Fantasie eindrucksvoll zum Ausdruck. Das Festival begeisterte insgesamt 1800 Zuschauer und Akteure. Einmal im Jahr, kurz vor den Sommerferien, präsentiert moving moers künftig die Projekte von Kindern und Jugendlichen für die Öffentlichkeit und lädt zu gemeinsamen Workshops ein.

2012 startet moving moers vom 2. – 7. Juli.

Zum Herunterladen:
Flyer - Programm moving moers 2011 (PDF, 519 kB) - nicht barrierefrei

Weitere Informationen:
Das war moving moers 2011 – Fotos der Auftaktveranstaltungen
Pressestimmen zu moving moers 2011

Zahlreiche Moerser gratulierten Hüsch zum Geburtstag

"Stadtmusiker" Achim Tang spielt dem Publikum auf seinem Kontrabass etwas vor
"Stadtmusiker“ Achim Tang sorgte
für den musikalischen Rahmen auf
der Hüsch-Geburtstagfeier.

Für ein „volles Haus“ sorgte der Geburtstag des Moerser Ehrenbürgers Hanns Dieter Hüsch. Bürgermeister Norbert Ballhaus und das Kulturbüro Moers hatten am 6. Mai anlässlich des 86. Geburtstages des Niederrheinpoeten ins Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum eingeladen. „Ich möchte eine langen Nase machen, wenn es regnet“, rezitierte Ballhaus den Dichter. Im letzten Jahr war die Feier im Freien zum 85. leider verregnet. Aber trotz des schönen Wetters war die diesjährige Wahl ein würdiger Ort für die Veranstaltung. Der Bürgermeister begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter auch Witwe Christiane Rasche-Hüsch und den Grafiker Jürgen „Moses“ Pankarz, der ein langjähriger Weggefährte Hüschs war. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Sparkasse am Niederrhein.

Hagenbuch kam auch zu Wort

Kabarettist Matthias Reuter
Der Oberhausener Matthias Reuter
übernahm den kabarettistischen
Teil des Nachmittags. (Fotos: pst)

Für den musikalischen Rahmen sorgte Achim Tang, der aktuelle Moerser improviser in residence. Grundlage seines Programms „einsein“ war das Gedicht „Ich möcht ein Clown sein“. Einzelne Worte des Textes integrierte der Stadtmusiker in sein improvisiertes Bassspiel. Für den „Schlussakkord“ nahm Tang das Dach des Eingangs in Beschlag, um das Ende der Veranstaltung zu demonstrieren. Der frühere Hüsch-Freund und ehemalige Bürgermeister Wilhelm Brunswick sowie Dr. Hans-A. Meyer Stoll vom „Freundeskreis Hanns Dieter Hüsch“ gratulierten mit gelesenen Versen des Dichters. So kam auch der berühmte „Hagenbuch“ – quasi Hüschs alter ego - zu Wort. Für den kabarettistischen Teil sorgte Matthias Reuter. Ähnlich wie sein Vorbild unterhielt der Oberhausener mit einer Mischung aus Musik, Politkabarett und allzu menschlichen Beobachtungen.

Sieg für die Kulturelle Bildung in Moers

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff und Beatrix Wirbelauer

Preisverleihung 1. Wettbewerb des
Landes NRW „Kommunale Gesamt-
konzepte Kultureller Bildung“ 2007
Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich
Grosse-Brockhoff und Beatrix
Wirbelauer, Leiterin des
Kulturbüros Moers

2009 ist das Kulturbüro bereits zum 3. Mal in Folge erfolgreich aus Landeswettbewerben zur Kulturellen Bildung hervorgegangen. Der Wettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ ist Teil der NRW-Landesoffensive zur Stärkung der Kulturellen Bildung. Insgesamt hatten sich 22 Städte und Gemeinden beworben, 10 von ihnen wurden für richtungsweisende kulturelle Bildungsprojekte mit der Zielgruppe Kinder und Jugendliche ausgezeichnet. Die Kommunen erhielten jeweils Preisgelder zwischen 5.000 und 15.000 Euro.

In Moers ist in diesem Zusammenhang bereits die Internetplattform www.cuscoo.de mit Terminen und Informationen aus dem Bereich der kulturellen Bildung sowie ein künstlerisches Projekt im Elementarbereich unter dem Titel „Die phantastischen Vier oder Alleine geht nicht“ entstanden.

Die Preisverleihung fand am 26. November 2009 in der Staatskanzlei in Düsseldorf statt.

"Wir möchten, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche eigene Erfahrungen mit allen Sparten der Kunst machen können", sagte Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff. Damit dies gelingen könne, bräuchten Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche die Unterstützung vieler Partner vor Ort. "Kommunen, die hier vorbildlich sind, sollen dafür ausgezeichnet werden."

DIFFERENT PLACES - DIFFERENT STORIES 2009

Aufbauarbeiten auf der Kulturinsel Nepix Kull.

20 Kunstprojekte im öffentlichen Raum zwischen Rhein und Maas

„Weiße Nepix" 2009 - eine Installation von Keisuke Matsuura auf der Kulturinsel
Nepix Kull im Schlosspark

Weitere Informationen zu „Weiße Nepix" 09

Nepix Laundromat

Das Kulturbüro Moers vernetzte erstmalig ein Kunstprojekt auf Nepix Kull mit der jährlichen Vernissage im "Seewerk" am Silbersee.

Am 30. August wurde das Gemeinschaftsprojekt an zwei Ausstellungsorten eröffnet: die Installation „Nepix Laundromat“ der drei Meisterschüler Anne-Katrin Puchner, Fleur Stoecklin und Thomas Woll auf der Kulturinsel Nepix Kull und die Werkschau ihrer Professorin Irmin Kamp auf dem Außengelände des Seewerks.

Hans-Gerhard Rötters, Erster Beigeordneter und Kulturdezernent der Stadt Moers, eröffnete die Installation auf Nepix Kull

Hans-Gerhard Rötters, Erster Beigeordneter und Kulturdezernent der Stadt Moers, eröffnete die Installation auf Nepix Kull

Foto: Professor Doktor Guido Reuter, hier im Gespräch mit den Künstlern, führte in die Ausstellung ein. Im Hintergrund Angelika Niescier, Saxophon und John Dennis Renkens, Trompete, die den musikalischen Auftakt gestalteten

Prof. Dr. Guido Reuter, hier im Gespräch mit den Künstlern, führte in die Ausstellung ein. Im Hintergrund Angelika Niescier, Saxophon und John Dennis Renkens, Trompete, die den musikalischen Auftakt gestalteten.

Foto: In der Mitte halb verdeckt Professor Doktor Reuter und Professorin Irmin Kamp, rechts im Vordergrund Angelika Petri, Initiatorin der Ausstellung im Seewerk

In der Mitte halb verdeckt Prof. Dr. Reuter und Prof. Irmin Kamp, rechts im Vordergrund Angelika Petri, Initiatorin der Ausstellung im Seewerk

Foto: Blick auf einen Ausschnitt der Installation

Blick auf einen Ausschnitt der Installation

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Nepix Laundromat

Mein wunderbarer Waschsalon

Schmutzige Wäsche wird überall gewaschen, heimlich und öffentlich. Zu Hause, im Keller, oder, wenn man keine eigene Maschine hat, im Waschsalon. John Cantrell war der Erste, der aus der Notwendigkeit des Waschtags ein Geschäft machte. Im April 1934 lieh der Texaner erstmals Waschmaschinen aus. Damit nahm das Waschsalonwesen seinen Aufschwung, und das mühsame Wringen am heimischen Zuber hatte ein Ende.

Anne-Katrin Puchner, Fleur Stoecklin, Thomas Woll und Beatrix Wirbelauer, Leiterin des Kulturbüros Moers
Anne-Katrin Puchner, Fleur Stoecklin,
Thomas Woll und Beatrix Wirbelauer,
Leiterin des Kulturbüros Moers

Nicht zuletzt dank Film und Fernsehen hat sich die Mär vom wunderbaren Waschsalon (amerikanisch laundromat) als großstädtischer Begegnungsstätte festgesetzt. Der Aspekt der Begegnung und Kommunikation regte auch die Künstler Anne-Katrin Puchner, Fleur Stoecklin und Thomas Woll zu der Installation „Nepix Laundromat“ auf der Kulturinsel Nepix Kull in Moers an. Sie befassten sich mit der Geschichte dieses Ortes, wo Anfang des vergangenen Jahrhunderts der Postillon Nepix mit seiner Familie wohnte. Hier war einst auch die städtische Bleiche, wo die Frauen aus Moers ihre Wäsche gewaschen haben.

"Der Ort verknüpft einen verbindenden und kommunikativen Aspekt mit dem isolierten Status einer Insel," erklären die Künstler. Die Künstler lassen die Insel unbegehbar, legten aber ein Stegesystem aus Holz und Wellblech an, auf denen Konstruktionen zu sehen sind, die mit großen runden Luken an Waschmaschinen erinnern und sogar echte Waschmaschinen integrieren. Ein gelbes Rohrsystem ergänzt diese Konstruktion, wobei die gelbe Farbe an den Postillion Nepix erinnern soll.

Werkschau im Seewerk am Silbersee

Auf dem Gelände am Silbersee wurden am 30. August hunderte Besucher empfangen, als nach über 30 Jahren Objekte der Künstlerin Prof. Irmin Kamp nach aufwändiger Restauration erstmals wieder zu sehen waren.

Irmin Kamp „Installation Zwiebeltürme“, 1971, 263cm hoch

Weitere Künstler bei der Vernissage im Seewerk sind:

  • Felix Droese (Skulpturen und Papierarbeiten),
  • Armin Hott (Karikaturen),
  • Ivica Matijevic (Holzobjekte, Malerei),
  • Jörg Parsick-Mathieu (Fotografie),
  • Prof. Jörg Eberhard (Malerei),
  • Frank Göllmann (Objekte),
  • Irmel Droese (Aquarelle, Zeichnungen, Textilarbeiten),
  • Ingeborg Schmidthüsen (Papierarbeiten),
  • Jyrg Munter (Objekte),
  • Edith Oellers (Malerei).

Ebenfalls zu Gast sind die Künstler der letzten Klasse des jüngst verstorbenen Künstlers Prof. Jörg Immendorff.

Beide Ausstellungen sind vom 30. August bis zum 30. November 2008 geöffnet.

Wegbeschreibung Kulturinsel Nepix Kull:

Parkplätze am Kastell-Platz in der Innenstadt. Folgen Sie der Beschilderung “KULTURINSEL” (Fußweg 5 bis 10 Minuten durch den Schlosspark zur Kulturinsel)

„das SEEWERK“:
Silberseeweg 1a, 47447 Moers
Telefon: 0 28 41 / 88 68 78
Internet: www.das-seewerk.de
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung

Zum Herunterladen

Informationen zur Installation „Nepix Laundromat“:

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