Aktuelles


Bund legt Programm zur Stärkung der Kulturinfrastruktur auf

In ihrem am 03.06.2020 vorgestellten Maßnahmenpaket „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ hat die Bundesregierung auch ein Programm zur Stärkung der Kulturinfrastruktur aufgelegt. Hierfür ist ein Finanzbedarf von einer Milliarde Euro eingeplant. Die Mittel sind vorgesehen zur Stärkung der Kulturinfrastruktur, Nothilfen, Mehrbedarfe von Kultureinrichtungen und kulturellen Projekten. Neben dieser direkten Förderung des Kulturbereiches kommen dem Kultur- und Medienbereich weitere geplante Vorhaben zugute. Dazu zählen unter anderem:

  • Senkung des Mehrwertsteuersatzes für sechs Monate von 19 % auf 16 %. Im Kulturbereich gilt auch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, beispielsweise für Bücher, der den Planungen zufolge von 7 % auf 5 % gesenkt werden soll
  • die Ermöglichung des steuerlichen Verlustrücktrags für die Jahre 2020 und 2021, der unmittelbar bei der Steuererklärung 2019/2020 finanzwirksam nutzbar gemacht werden soll, dies ist gerade auch für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft wichtig
  • ein Programm für Überbrückungshilfen in Höhe von 25 Mrd. Euro, hier werden als Beispiele aus dem Kulturbereich namentlich aufgeführt Clubs, Träger von Jugendeinrichtungen, Unternehmen der Veranstaltungslogistik
  • die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zur Grundsicherung bis zum 30.09.2020
  • ein Programm zur Stabilisierung gemeinnütziger Einrichtungen, hier werden u.a. Einrichtungen der Jugendbildung namentlich genannt
  • Ausbau der Digitalisierung, dazu zählt auch der Breitbandausbau, der für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft, Kultureinrichtungen und gemeinnützige Kulturinstitutionen im ländlichen Raum vordringlich ist

Zentral in diesem Maßnahmenpaket auch die Stärkung der Kommunen. Die Kommunen tragen 45 % der öffentlichen Kulturfinanzierung. Es ist daher wichtig, dass die Kommunen finanziell entlastet werden, damit sie nicht in den kommenden Jahren an der Kulturfinanzierung sparen müssen, sondern auch hier investieren können.


Bildende Künstlerin im Rennen um den Kunstpreis „CityARTists"

Eine Frau steht neben einem Gebilde.

Mit Kunstobjekten aus Alltagsgegenständen geht die Künstlerin Sigrid Neuwinger für Moers um den Kunstpreis „CityARTists" ins Rennen. Das Kulturbüro hatte im Dezember letzten Jahres bildende Künstlerinnen und Künstler dazu aufgerufen, sich für die mit 5.000 Euro dotierten Stipendien zu bewerben. Jetzt hat eine lokale Jury aus sieben Bewerbungen Sigrid Neuwinger als Repräsentantin für Moers ausgewählt. „Neuwinger setzt die verwendeten Materialien durch Verschiebung in neue Kontexte, sodass die Ursprungsgegenstände völlig verschwinden", begründet die Jury ihre Wahl. Die Künstlerin erklärt: „Ich entwickle Alltagsmaterialien zum komplexen Ganzen, indem ich Teile auf möglichst schlüssige, einfache Art verbinde. Das entstandene Gebilde erzeugt die märchenhafte Vorstellung, dass alles zu allem werden kann."

Ausgeschrieben hat das NRW KULTURsekretariat den Kunstpreis unter den 21 Mitgliedsstädten und wird am 25. Juni aus den Einsendungen bis zu zehn Künstler auswählen, die das Stipendium erhalten. Die Preisvergabe soll am 15. Oktober stattfinden. Weitere Informationen zur Künstlerin finden sich auf ihrer Website unter www.sigridneuwinger.de.


Absage des Runden Tischs Kultur

Mehrere Personen sitzen in einem Raum und schauen auf eine Leinwand

Durch die Corona-Krise kann der für Donnerstag, den 04.06., angekündigte „Runde Tisch Kultur" (RTK) leider nicht stattfinden. Ein neuer Termin für das Vernetzungstreffen RTK wird bekanntgegeben, sobald absehbar ist, dass Veranstaltungen dieser Form, bei denen sich größere Gruppen in einem geschlossenen Raum versammeln, wieder stattfinden können.

Das Kulturbüro Moers ist wie gewohnt für Kulturschaffende erreichbar per E-Mail oder telefonisch unter 0 28 41 / 201-720.


Das Land NRW hat nochmal nachgebessert bei der Soforthilfe für Soloselbstständige und Freiberufler

Damit die NRW-Soforthilfe 2020 allen Kleinunternehmen, - darunter auch die vielen freischaffenden Künstler - in der Corona-Krise die erhoffte Unterstützung bringt, hat die Landesregierung am 12.05.2020 eine schnelle, faire Vertrauensschutzlösung entwickelt. Nach den bisher geltenden Richtlinien der Bundesregierung darf die Soforthilfe nur für laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen verwendet werden und nicht für den Lebensunterhalt. Damit Solo-Selbstständigen, die im März und April keinen Antrag auf Grundsicherung gestellt haben, daraus kein Nachteil entsteht, gewährt die Landesregierung ihnen für diese Monate einen indirekten Zuschuss von insgesamt 2000 Euro.

Die getroffene Regelung gilt Freischaffende, die bis Ende April einen Antrag gestellt haben. Mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 27 Millionen Euro wird zudem die Unterstützung für freischaffende Künstler ausgeweitet: Das Mitte März aufgelegte Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Kultur- und Wissenschaft (MKW) wird auf 32 Millionen Euro aufgestockt. Bis zu 13.000 weitere Kulturschaffende erhalten damit einen Zuschuss für den Lebensunterhalt von 2.000 Euro für die Monate März und April.

Die Regelungen im Überblick:

  • Alle Solo-Selbstständigen sind verpflichtet, am Ende des dreimonatigen Bewilligungszeitraums eine Erklärung abzugeben. Darin legen sie dar, ob sie die NRW-Soforthilfe vollständig zur Deckung des Corona-bedingt entstandenen Liquiditätsengpasses benötigt haben. Andernfalls müssen sie zu viel erhaltene Hilfe zurückzahlen. Die nun getroffene Regelung sieht vor, dass sie bei diesem Nachweis 2.000 Euro für den Lebensunterhalt ansetzen können.
  • Voraussetzung ist, dass die Antragsteller weder im März noch im April ALG II beantragt haben. Nicht gewährt wird dieser indirekte Zuschuss des Landes auch, wenn sie bereits eine Unterstützung aus dem Sofortprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft für Künstlerinnen und Künstler erhalten haben.

Pressemitteilung: Landesregierung weitet Investitionen in die NRW-Soforthilfe aus

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M22 mit Online-Ausstellung

Auf dem Boden verteilt stehen sieben rostfarbene Kegel, an den Wänden hängen Gemälde von Jutta Dammers-Plaßmann

Das Museum für barrierefreie Kunst M22 auf der Niederstraße 22 in Moers bleibt auch in Zeiten von beschränktem Zugang zu Kunst und Kultur barrierefrei. Das M22 zeigt drei virtuelle Ausstellungen auf seiner Website www.m22-moers.de. Zu sehen sind Arbeiten von diesen 2 Moerser Künstlerinnen und einem Mülheimer Fotografen: Diana Kirsten-Szlaski - Teilnehmerin der Revierkunst 2019 und 2020, sowie der Kulturstiftung Sparkasse Karlsruhe und der ArtMuc in München, Jutta Dammers-Plaßmann - Meisterschülerin von Prof. Markus Lüpertz und derzeit mit der Künstlergruppe Freiblau im Schloß Neuhaus in Paderborn zu sehen, sowie Jürgen Brinkmann - Fotograf mit den Spezialgebieten Porträt, Industriebilder und Theaterfotografie.

Ab dem 14. Mai gibt's dann auch wieder eine analoge Ausstellung im M22 zu sehen. Beim neugierigen Blick durch das Fenster des Ausstellungsraums zur Niederstraße hin erwartet den Betrachter die Installation „Derwische" von Christoph Steeger. Auf dem Boden verteilt stehen sieben rostfarbene Kegel, an den Wänden hängen Gemälde von Jutta Dammers-Plaßmann, die angeleuchtet werden, sobald sich ein Besucher dem Fenster des M22 nähert. Erst mit dem Einschalten der Beleuchtung versetzen die Betrachter die „Derwische" in langsame Rotation.


Ausschreibungen für 2 Kunstpreise

Künstlerinnen und Künstler können sich bis Juni auf 2 Kunstpreise bewerben.

Der „DA! Art Award - Düsseldorfs säkularer Kunstpreis" will Künstlerinnen und Künstler inspirieren, sich kritisch mit Religion und mit Irrationalismus auseinander zu setzen. Die Ausschreibung richtet sich an alle Künstler und Künstlerinnen, die in Deutschland leben und arbeiten. Der Preis ist mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Weitere Informationen finden Sie in der angehängten PDF-Datei und unter: https://aufklaerungsdienst.de/da-art-award-2020-duesseldorfs-erster-saekularer-kunstpreis/

Der Rheinische Kunstpreis gehört mit einem Preisgeld von 20.000 Euro zu den höchstdotierten Preisen seiner Art in Deutschland. Der Preisträger / die Preisträgerin wird außerdem mit einer Ausstellung samt Katalog im LVR-Landesmuseum gewürdigt. Der Anmeldeschluss ist am 30. Juni 2020. In den PDF-Dateien finden Sie die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular. Weitere Informationen sind auf Website des Rhein-Sieg Kreises zu finden.

Flyer: Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreises 2020 - Rheinischer Kunstpreis  (PDF, 637 kB - nicht barrierefrei)

Anmeldung: Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreises 2020 - Rheinischer Kunstpreis (PDF, 405 kB - nicht barrierefrei)

Ausschreibungsgebiete: Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreises 2020 - Rheinischer Kunstpreis (PDF, 1.811 kB - nicht barrierefrei)

Richtlinien für die Vergabe des Kunstpreises des Rhein-Sieg-Kreises 2020 - Rheinischer Kunstpreis (PDF, 2 MB - nicht barrierefrei)


Der Moerser Kultur Gesicht und Stimme geben

Liebe Moerser Kulturschaffende,

die Lage in der Corona-Krise ist für die meisten Kulturschaffenden ungewöhnlich bis dramatisch. Um die Kulturschaffenden der Stadt sichtbar zu machen und auf ihre Lage hinzuweisen, möchten wir von Ihnen ein kurzes Statement und ein Foto veröffentlichen. Wir würden uns sehr freuen, wenn viele mitmachen, damit deutlich wird, wie vielfältig die Moerser Kulturszene ist.

Bitte füllen Sie dazu den Fragebogen aus, unterschreiben Sie die Datenschutzerklärung und senden Sie uns ein Foto von sich mit Angabe des Copyrights (Name des/ der Fotograf*in oder „privat"). Foto und Fragebogen können Sie uns an kulturbuero@moers.de, eva.marxen@moers.de oder mit der Post an Kulturbüro Moers, Kastell 5, 47441 Moers schicken.

Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!

Kommen Sie gut durch die Krise und bleiben Sie gesund!

Herzlich Ihr
Kulturbüro Moers

Zum Herunterladen:

Fragebogen (PDF, 1,2 MB - nicht barrierefrei)

Statements der Kulturschaffenden

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24-Stunden-Lesung des Schlosstheaters

Rückseite eines Mannes, der neben einem Plakat steht

Die Kultur sucht sich in Zeiten von Corona neue Wege. Das Schlosstheater Moers (STM) veranstaltet eine 24-Stunden-Lesung des Textes "Das ist unser Manifest" von Wolfgang Borchert.

Der STM-Schauspieler Mathias Heße wird den Text am 8. Mai zum 75. Jubiläum des Kriegsendes 75 mal hintereinander performen und wird dabei gefilmt. Das Video wird auf der Website des STM ausgestrahlt.
Nähere Informationen erhalten Sie beim STM unter www.schlosstheater-moers.de und

Zum Herunterladen:

Einladung (PDF, 125 kB - nicht barrierefrei)


Hilfspaket der Bundesregierung für Kulturschaffende

Die Bundesregierung hat ein Paket mit Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie geschnürt, das Kulturschaffenden zu Gute kommt.

Besonders hervorzuheben ist die geplante befristete Ausweitung der Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (Hartz IV), verbunden mit einem erleichterten Bezug von Kinderzuschlag. Die Zugangsvoraussetzungen für den Leistungsbezug werden für einen befristeten Zeitraum erleichtert, und eine Vermögensprüfung entfällt weitgehend. Damit kann der laufende Lebensunterhalt gesichert werden. Ebenfalls erleichtert wird die Inanspruchnahme des Kinderzuschlags.

Außerdem sollen finanzielle Soforthilfen für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen erbracht werden. Es sollen Zuschüssen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen geleistet werden. Mit den Mitteln können laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten und ähnliches bezahlt werden. Kleinstunternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten danach bis 9.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate. Bei bis zu 10 Beschäftigten fließen bis 15.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate.

Auf einer eigens eingerichteten Web-Seite wird fortlaufend über die Maßnahmen und die weitere Entwicklung informiert


Sofortmaßnahmen der Landesregierung NRW zur Soforthilfe für freie Künstler und Künstlerinnen

Die Landesregierung Nordhrein-Westfalens hat am 20. März verschiedene Maßnahmen beschlossen, um freien Künstler und Künstlerinnen zu helfen und Liquiditätsengpässe zu vermeiden:

  • Soforthilfe von bis zu 2.000 Euro: In Höhe von zunächst 5 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstler und Künstlerinnen, die in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden muss. Die Soforthilfe kann bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss nicht zurückgezahlt werden.
  • Anpassungen im regulären Förderverfahren: Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen werden in jedem Falle ausgezahlt - auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen für Veranstalter und Einrichtungen: Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, können als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei geltenden 2-Monats-Fristen gelockert werden.

Achtung: Der Kulturrat NRW weist darauf hin, dass auch Künstler und Künstlerinnen, die nicht Mitglied der KSK sind, dennoch an dem Hilfsprogramm teilhaben können: "Über Einzelfallprüfungen können auch Künstlerinnen und Künstler unterstützt werden, die nicht Mitglieder der KSK sind, aber professionell und selbstständig tätig sind und dies zum Beispiel durch Nachweis ihrer Mitgliedschaft in einem Künstlerverband belegen können."

Presseinformation: Landesregierung beschließt Soforthilfe für Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen (PDF, 95 kB)

Antrag: Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise  (PDF, 622 kB)

Grundsätze des Sofortprogramms des MKW zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise (PDF, 198  kB)

Grundsätze zur förderrechtlichen Behandlung der Auswirkungen der Corona-Krise von bereits bewilligten Förderungen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW für Veranstaltungen, Programme und Projekte

Für bereits bewilligten Förderungen für Veranstaltungen, Programme und Projekte hat das Ministerium „Grundsätze zur förderrechtlichen Behandlung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise erlassen. Danach können Ausgaben für nur teilweise oder nicht durchgeführte Veranstaltungen als zuwendungsfähige Ausgaben berücksichtigt werden und Einnahmeausfälle ggf. mit zusätzlichen Zuwendungsmitteln kompensiert werden.

Grundsätze zur förderrechtlichen Behandlung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise (PDF, 104 kB)

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Newsletter des Deutschen Kulturrats: Corona versus Kultur

Durch die Schließung von Kultureinrichtungen und den Wegfall von Veranstaltungen finden sich freiberufliche Künstler und Künstlerinnen und Selbstständige aus dem Kultur- und Medienbereich vor zum Teil existenzielle Probleme gestellt.

Der Deutsche Kulturrat gibt einen neuen Newsletter „Corona versus Kultur" heraus für alle von Einschränkungen durch Corona betroffenen Künstler*innen, kulturwirtschaftliche Unternehmen, öffentliche und private Kultureinrichtungen. Unter www.kulturrat.de kann der Newsletter abonniert werden.

Mehrmals pro Woche werden die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und Weiteres zusammengefasst. Der Kulturrat setzt sich bspw. für die Einrichtung eines Nothilfefonds von Bund und Ländern für Künstler*innen ein. Wer für Künstler*innen relevante Informationen hat, kann diese über die Website auch zur Weitergabe an den Kulturrat melden.


!SING Day of Song 2020 - Anmeldestart für Chöre

Ein bunter Farbklecks mit der Aufschrift !SING Day of Song

Ab sofort können sich Chöre und Gesangsgruppen unter dayofsong.de anmelden, um am Day of Song, am 12. September 2020 die Stimmen zu erheben. In 53 Städten wird dann, vom Klassiker bis zum Evergreen, wieder gemeinsam musiziert - auch in Moers!

Bei der Anmeldung spielt die Größe des Chors keine Rolle. Die Veranstaltung soll die im Ruhrgebiet vorhandene Vielfalt abbilden: Damen- oder Männerchor, Kinder oder Senioren-Chor, alle Gruppen sind willkommen.

Geplant ist auch wieder das gemeinschaftliche Singen zum Start der Veranstaltung um 12.10 Uhr. Im Februar konnte in den sozialen Netzwerken über die Songauswahl abgestimmt werden und zahlreiche User beteiligten sich. Eine Übersicht über die Lieder zum 12.10 Uhr Singen findet sich ebenfalls auf der Website unter dayofsong.de.

Die Anmeldung ist unkompliziert über die Homepage dayofsong.de möglich. Es werden verschiedene Informationen zum Ensemble und Ansprechpartner benötigt, dann wird die Anmeldung automatisch an die Städte weitergeleitet. Die Anmeldung ist bis 31. Mai 2020 möglich.

!SING - Day of Song fand zum ersten Mal 2010 im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres statt. Seitdem wurde die Veranstaltung dreimal wiederholt, 2018 zuletzt im Rahmen der ExtraSchicht. In diesem Jahr wird der DAY OF SONG wieder als eigenständige Veranstaltung durchgeführt und findet am 12. September 2020 statt. Besucherinnen und Besucher können die Veranstaltung kostenfrei besuchen.

Zum Herunterladen:

Flyer (PDF, 2 MB)


Kunstpreise „CityARTists 2020" - Ausschreibung

Das NRW KULTURsekretariat (NRWKS) schreibt gemeinsam mit seinen Mitgliedsstädten für das Jahr 2020 zehn Preise im Sinne einer Förderung (Stipendium) für Bildende Künstler und Künstlerinnen aus den Sparten Malerei, Skulptur, Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie in der Gesamthöhe von bis zu 50.000 Euro aus. Die Preisgelder werden als Stipendien vergeben und betragen 5.000 Euro je Künstler bzw. Künstlerin und Mitgliedsstadt. Insgesamt werden bis zu zehn Künstler/Künstlerinnen aus zehn Mitgliedsstädten ausgezeichnet.

Die Ausschreibung richtet sich an einzelne Künstler und Künstlerinnen, die eine künstlerische Ausbildung (Hochschule, Akademie, Meisterklasse etc.) genossen haben und/oder eine Reihe von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen, Kunstvereinen etc. vorweisen können. Die Bewerber und Bewerberinnen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung das 50. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in der Mitgliedsstadt haben, in der sie sich bewerben.

Eine lokale Jury wählt unter der Federführung des Kulturbüros der Stadt Moers eine Künstllerin einen Künstler aus und schlägt sie der zentralen Jury des NRWKS vor.
Gültig sind ausschließlich digitale Bewerbungen (PDF, maximal 12 Seiten). Erwartet werden neben dem Anschreiben (maximal 2 Seiten) ein künstlerischer Lebenslauf mit aussagekräftigen Angaben zur Ausbildung und zu Ausstellungen sowie Referenzen. Erforderlich sind zudem Angaben zur beabsichtigten Verwendung des Preisgeldes für ausschließlich künstlerische Zwecke. Ergänzend können dem Kulturbüro Moers fristgerecht Materialien in analoger Form bereitgestellt werden.

Die Ausschreibungsfrist endet am 15. März 2020. Später eingehende Einreichungen werden nicht berücksichtigt.

Die Entscheidung der zentralen Jury wird spätestens am 10. Juli 2020 getroffen.

Bewerber und Bewerberinnen wenden sich bitte an das Kulturbüro Moers, Altes Landratsamt, Kastell 5, 47441 Moers, Ansprechpartnerin: Eva Marxen, E-Mail: eva.marxen@moers.de, Telefon: 0 28 41 / 201-720.


Kulturrucksack 2020 - Projektanträge einreichen

Logo Kultur Rucksack Nordrhein-Westfalen

Im Landesprogramm „Kulturrucksack NRW" erfahren Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren Kunst und Kultur und werden selbst kreativ: Sie tanzen, machen Musik, spielen Theater, schaffen Kunstwerke, schreiben Texte, drehen Filmclips und vieles mehr. In Moers finden jährlich zehn bis zwölf Kulturrucksack-Projekte in Jugendzentren, städtischen und freien Einrichtungen statt. Über das ganze Jahr verteilt, auch in den Ferien, vom kurzen Workshop bis zum großen Projekt.
Das Kulturbüro Moers unterstützt Sie gerne bei der Projektentwicklung und Antragstellung. Reichen Sie uns ab sofort Ihre Projektanträge ein und nutzen Sie dazu das untenstehende Formular.

Zum Herunterladen:

Projektrahmen Kulturrucksack.NRW Moers (PDF, 292 kB - nicht barrierefrei)

Projektantrag Kulturrucksack.NRW (Word, 440 kB - nicht barrierefrei)

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