Ertastbare Leitelemente

Der Leitstreifen (Galeriebild 1) besteht aus gerillten Bodenplatten, die sich farblich deutlich von der übrigen Pflasterung unterscheiden. Dadurch entstehen Rillen in die der Blindenstock gelegt wird. Blinde Menschen werden so sicher auf Wegen und zu Gebäudeeingängen geführt. Sehbehinderte Menschen können sich anhand des Kontrasts an dem Leitstreifen orientieren.

Das Aufmerksamkeitsfeld im Leitstreifen (Galeriebild 2) zeigt eine Richtungsänderung an. Das Feld besteht aus genoppten Platten und unterscheidet sich dadurch deutlich vom Leitstreifen.

Auffindestreifen (Galeriebild 3) aus quer im Weg verlegten Rillenplatten weisen auf ein seitlich gelegenes Ziel hin. In Moers findet man diese Streifen an Bushaltestellen und Fußgängerampeln.

Aufmerksamkeitsfelder (Galeriebild 4) aus genoppten Platten befinden sich vor Fußgängerüberwegen, an Kreisverkehren und Straßeneinmündungen. Sie zeigen Stellen an, an denen erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich ist.

Aufmerksamkeitsstreifen (Galeriebild 5) entlang vieler Radwege sind helle, schmale Streifen aus genoppten Steinen. Sie trennen den Rad- vom Fußweg und warnen blinde und sehbehinderte Menschen. Weil Fahrräder geräuschlos sind, können diese Menschen eine möglicherweise entstehende Gefahr nicht hören und damit auch nicht erkennen.

  • Blindenleitstreifen auf dem Moerser Rathausplatz
  • Aufmerksamkeitsfeld im Blindenleitstreifen
  • Auffindestreifen an einer Fußgängerampel
  • Aufmerksamkeitsfeld an einer Straßeneinmündung
  • Aufmerksamkeitsstreifen auf einem Rad- und Fußweg

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