Rechtliche Grundlagen und Pflichten

Als nordrhein-westfälische Gemeinde gilt in Moers das Landeshundegesetz NRW. Es regelt die Voraussetzungen zur Hundehaltung und das Verhalten von Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern in bestimmten Situationen.

Danach sind Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten Leine zu führen:

  • in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen,
  • Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr,
  • in der Allgemeinheit zugänglichen umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen
  • auf Friedhöfen
  • bei öffentlichen Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen
  • in öffentlichen Gebäuden und Schulen.

Jeder sollte sich auf den Friedhöfen der Würde des Ortes entsprechend verhalten. Daher ist es nach der Friedhofssatzung nicht gestattet "Tiere mitzubringen, ausgenommen kurz angeleinte Hunde und Blindenhunde, die ausschließlich auf den Wegen mitzuführen sind."

Ein kleiner Hund angeleint vor einem Schild Hunde bitte hier anleinen

Wichtig ist, dass ein genereller Leinen- und Maulkorbzwang für alle gefährlichen Hunde und Hunde bestimmter Rassen gilt. Zudem schreibt das Landeshundegesetz außerhalb eines befriedeten Besitztums und innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile (innerhalb geschlossener Wohnbebauung) für alle großen Hunde mit mehr als 40 Zentimeter Schulterhöhe oder einem Gewicht von mehr als 20 Kilogramm Leinenzwang vor.

Ergänzend hat der Rat der Stadt Moers in der „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Moers“ ergänzende Regeln festgelegt. Diese Verordnung (PDF, 20 kB) stellen wir Ihnen als pdf-Datei zum Herunterladen zur Verfügung. Besonders § 9 regelt die Tierhaltung. Danach dürfen Hunde keine Personen belästigen oder gefährden. Zudem ist es verboten, dass die Tiere Schmutz hinterlassen. Eventuelle Verunreinigungen müssen sofort entfernt werden. Dazu zählt natürlich auch Hundekot.

§ 9 dieser Verordnung sieht auch vor, dass in Anlagen Tiere stets an der Leine zu führen sind. Dazu zählen unter anderem

  • Grün-, Erholungs-, Spiel- und Sportflächen,
  • Waldungen,
  • Friedhöfe sowie
  • Gewässer mit ihren Ufern und Böschungen.

Waldungen grenzen sich zu Waldflächen durch eine Nutzung mit Erholungswert ab, dazu zählt zum Beispiel das Scherpenberger Wäldchen.

Besonders betont die Satzung, dass Hunde nicht auf Spielplätze und Bolzplätze mitgenommen werden dürfen. Wer diese Regelungen nicht beachtet, muss mit der Festsetzung eines Bußgeldes rechnen.

  • Hundeverbot auf Spielplätzen
    "Auf Spielplätzen aller Art, insbesondere in der Nähe von Sandkästen, sowie auf Bolzplätzen dürfen Tiere grundsätzlich nicht mitgeführt werden." (Ordnungsbehördliche Verordnung, § 9)

Laut der Satzung über die Teilnahme an

  • Wochenmärkten,
  • Kirmessen und
  • Weihnachtsmarkt

in der Stadt Moers (Marktordnung) ist es gem. § 6 Nr. 6 verboten, Tiere auf die Veranstaltungsflächen zu verbringen.

Dies bedeutet, dass

keine Hunde mitgeführt werden dürfen!

Informationen zur Hundesteuer!

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