Wenn das Essen in der OGS oder Kita ausfällt – Kein Juli-Elternbeitrag


Pressemitteilung vom 21.08.2020 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Im Zusammenhang mit coronabedingten Erstattungen oder Zahlungserlass für das Essensgeld in Schulen und Kitas haben derzeit viele Eltern Fragen zur üblichen Regelung. Insbesondere möchten sie wissen, was beim Ausfall der Mahlzeiten geschieht. „Wenn an fünf aufeinanderfolgenden Tagen kein Essen angeboten wurde, erhalten die Eltern eine Rückerstattung“, erläutert David Schmellenkamp vom Jugendamt der Stadt Moers. Beim Träger der jeweiligen Einrichtung – zum Beispiel Kirchen, AWO, Caritas, sci oder Stadt - verbleibt ein von jedem Träger festgesetzter Sockelbetrag. Dieser wird für weiterlaufende Kosten wie Miete und Gehalt benötigt. In den Offenen Ganztagsbetreuungen der Schulen (OGS) werden 2 Euro pro Tag ohne Essen erstattet. Die Rückerzahlung erfolgt zur Eingrenzung des Arbeitsaufwandes regulär zum Ende eines jeden Schulhalbjahres. Ein Antrag hierfür ist in der Regel erforderlich. Diese Vereinbarung hatte die Stadt vor einigen Jahren einvernehmlich mit den Trägern getroffen. Eine aktuelle Änderung gibt es beim Elternbeitrag für die Betreuung in den OGS. Er wird für den Monat Juli 2020 vollständig erlassen. Bereits gezahlte Beiträge werden erstattet.

Unterschiedliche Regelungen in Kitas

Bei den Kindertageseinrichtungen gibt es bei der Erstattung von Essensgeld keine trägerübergreifenden einheitlichen Absprachen. Für nicht eingenommene Mittagessen nach fünf aufeinander folgenden Tagen werden in städtischen Kitas 1,60 Euro pro Essen und Tag zurückbezahlt. Die freien und kirchlichen Einrichtungen haben entsprechende Verträge mit den Eltern abgeschlossen. Auskünfte dazu kann die Verwaltung des jeweiligen Trägers geben. Abweichungen zu allen Regelungen sind coronabedingt möglich.

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