Transport in den Tod: NS-Euthanasie in Moers

Pressemitteilung vom 11.09.2017

1.500 Menschen wurden im März 1940 aus Bedburg-Hau in den Tod geschickt. Im Rahmen der „NS-Euthanasie“ brachte man sie in Tötungsanstalten, darunter auch viele Moerser. Nicht nur eine Ausstellung im Bildungszentrum (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) beschäftigt mit diesem Thema, sondern auch eine Veranstaltung der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Mittwoch, 20. September, 19.30 Uhr. Die Historiker Thomas Ohl und Dr. Bernhard Schmidt vom Verein „Erinnern für die Zukunft“ forschen zum diesem lange verschwiegenen Thema. Es gibt Belege dafür, dass allein in Moers weit über 100 Menschen zwangssterilisiert und über 150 Teil des Massenmordes wurden. Den Forschungsbericht ergänzt in der vhs Moers der Dokumentarfilm „Transport in den Tod“ des Landschaftsverbandes Niederrhein. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Telefonische Reservierung unter 0 28 41 /  201-565.

Kontakt zur Pressestelle

Name Kontakt
Klaus Janczyk 0 28 41 / 201-336
Rathaus Moers, Rathausplatz 1
Raum 1.104
Thorsten Schroeder 0 28 41 / 201-338
Rathaus Moers, Rathausplatz 1
Raum 1.100

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