Stadt Moers setzt Sofortprogramm für Schulen um


Pressemitteilung vom 25.08.2020 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Homeschooling einfacher gestalten: Die Stadt Moers ist auf einem guten Weg bei der Umsetzung des Sofortausstattungsprogramms des Bundes mit Technik für den Unterricht zu Hause. Es ist für Kinder und Jugendliche gedacht, die keine Computer oder Laptops besitzen. Zudem sollen alle Lehrkräfte einer Kommune teilhaben. Das Förderprogramm ist eine Ergänzung zum „Digitalpakt Schule". „Wir wollten bei dem drängenden Thema keine Zeit verlieren und sind daher froh, dass wir gemeinsam mit den Schulleitungen und den Systembetreuern der Schulen sehr schnell Einigkeit über die Verteilung der Geräte und einen einheitlichen Standard erzielen konnten. Dies ist ein weiterer Beleg für die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Schulen", freut sich der zuständige Beigeordnete Claus Arndt. In der Woche vom 17. bis 21. August fanden mehrere Termine mit den Schulleitungen statt, um die Standards festzulegen und den jeweiligen Bedarf zu ermitteln.

Fast 2.400 Geräte werden angeschafft

Vereinbart wurde, dass sowohl Schüler als auch Lehrkräfte ausschließlich Tablets erhalten. Sie sind vergleichsweise kostengünstig, universell einsetzbar und leistungsfähig. Trotz des positiven Effekts für die Schulen sind noch Aspekte zu klären. Beispielsweise ist zu erwarten, dass der Bedarf für die Schülerinnen und Schüler voraussichtlich nicht gedeckt werden kann. Auch bei der Ausstattung der Lehrkräfte, die Bedienstete des Landes sind, übernimmt die Stadt Moers Aufgaben der übergeordneten Behörde. „Bei uns entstehen zum Beispiel Kosten für die Administration, für die aktuell noch kein Ausgleich vorgesehen ist. Das wird sicher noch zu diskutieren sein. Dennoch werden wir die Geräte im Interesse aller natürlich schnellstmöglich beschaffen", so der Schuldezernent weiter. Bis die Geräte bei den Schülern und dem Lehrpersonal ankommen, werden wahrscheinlich noch einige Monate vergehen. Dies hängt von der Verfügbarkeit auf dem Markt und dem Ausschreibungsverfahren ab. Dieses wird durch das Kommunale Rechenzentrum (KRZN) durchgeführt. An Fördermitteln aus dem Programm erhält die Stadt Moers für die Lehrergeräte rund 460.000 Euro und für die Schülergeräte circa 652.000 Euro. Die Förderrichtlinien besagen, dass die Kommune für letztere einen Eigenanteil von zehn Prozent leisten muss. Damit können rund über 1.400 Geräte für Schülerinnen und Schüler und über 900 für Lehrkräfte angeschafft werden.

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