Rotarier schließen Sturmlücke im Park

Pressemitteilung vom 09.05.2018 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Seit gestern freuen sich Besucher des Moerser Schlossparks über Baumnachwuchs. Dank einer Spende der Moerser Rotarier konnte die Stadt eine acht Jahre alte Esskastanie sowie eine gleichaltrige Buche erwerben. Gemeinsam pflanzten jetzt Josef Weitz (Präsident) und Jürgen Eikhoff (Vorstand) von den Rotariern sowie Thorsten Kamp, Technischer Beigeordneter der Stadt, die stattlichen Gewächse am Friedrich-Wintgens-Weg und am Rosarium ein. "Es sind die ersten Bäume, die wir nach dem Sturm ‚Friederike' in die damals gerissenen Lücken setzen können", sagte Kamp anlässlich der Pflanzaktion.

Durch das Orkantief "Friederike" waren am 18. Januar in diesem Jahr allein im Moerser Schlosspark 16, zum Teil aus der Gründerzeit des Parks stammende, Bäume umgeknickt worden. Die Aufräumarbeiten im Park danach nahmen mehrere Wochen in Anspruch. Zwar hat die Stadt inzwischen Fördermittel für Neuanpflanzungen im kommenden Jahr beantragt, doch ermöglichte die unbürokratische Zuwendung der Rotarier dass die beiden Bäume nun schon gesetzt werden konnten. "Bundesweit hat sich jeder Rotary-Club verpflichtet, in diesem Jahr einen Baum zu pflanzen. Da war es für uns gar keine Frage zu helfen, als die Stadt auf uns zukam", sagte Eikhoff.

Die Kastanie und die Buche wurden an gleicher Stelle gesetzt, an der die betagten Artgenossen "Friederike" zum Opfer gefallen waren, so dass der Baumführer durch den Park an diesen Stellen weiter seine Gültigkeit behält. "Wir haben das alte Wurzelwerk weitflächig ausgefräst und auch neuen Mutterboden aufgefüllt, so dass die Bäume problemlos anwachsen sollten", berichtete Harry Schneider, dessen Unternehmen "ENNI" mit der fachgerechten Einpflanzung der Gewächse beauftragt worden war. Schneider: "Zudem erhalten die Pflanzen einen speziellen Verdunstungsschutz, so dass die hohen Temperaturen ihnen nicht schaden können."

Im internationalen Rotary-Club haben sich Angehörige verschiedener Berufe zusammengeschlossen, um humanitäre, soziale und kulturelle Aufgaben zu übernehmen. So förderte der Moerser Club in jüngster Zeit die Integration von Flüchtlingen, die Restaurierung des "Geleuchts" sowie die Anschaffung eines Flügels für die Stadtkirche.

Josef Weitz und Jürgen Eikhoff und Thorsten Kamp
(Foto: pst)

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