Murmeln aus Ton und Würfel aus Knochen: Ferienprogramm im Musenhof


Pressemitteilung vom 15.07.2020 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Dass Abstandsregeln eingehalten werden, kontrollieren derzeit Ordnungsamt und Polizei. Im Mittelalter waren Pestärzte mit Schnabelmaske und Peststab unterwegs. Der Peststab war Erkennungszeichen und Abstandhalter zugleich. Im Musenhof kommt er nun zum Einsatz: zur 1,5 Meter Abstandswahrung. Dank dieses Hilfsmittels und eines modernen Hygienekonzeptes kann das Ferienprogramm im Grafschafter Musenhof weitgehend ohne Maske stattfinden. Das Grafschafter Museum bietet traditionell in den letzten drei Wochen der Sommerferien eine kostenfreie Kinderbetreuung an. Als Ergänzung zu den üblichen Tummelferien, dieses Jahr der „MoFA", setzen sich Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren hier mit dem Leben im Mittelalter auseinander. Ab Montag, 20. Juli, beschäftigen sich täglich bis zu 45 Kinder, aufgeteilt in drei Schichten à zwei Stunden, mit Themen rund um Zeit und Raum.

Vorfreude im Team der Ehrenamtlichen

Museumsleiterin Diana Finkele betont: „Mit dem Betreuungsangebot versuchen wir dem Bedarf möglichst vieler Eltern gerecht zu werden. Wir merken, dass die Eltern das brauchen und wollen bestmöglich unterstützen." Statt 60 Kindern, wie in den vorhergehenden Jahren, werden - trotz der Pandemie-Einschränkungen - in den nächsten drei Wochen täglich bis zu 45 Mädchen und Jungen im Musenhof basteln, spielen und Spannendes über das Mittelalter erfahren. Der leitende Kulturpädagoge Patrick Bohndörfer kann es kaum erwarten: „Unsere 17 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer waren schon besorgt, dass das Ferienprogramm wegen Corona dieses Jahr nicht stattfinden könnte. Umso größer ist nun die Vorfreude bei uns im Team auf die ersten Kids am Montag!"

Vielfältiges Programm

Murmeln aus Ton, Würfel aus Knochen und mehr Ideen zum Vertreiben von Langeweile: In der ersten Woche (20. bis 24. Juli) dreht sich alles um Spiele und Spielzeug im Mittelalter. Wie Wundversorgung mit natürlichen Mitteln funktioniert, wie hygienisch die Menschen damals lebten und ob es den mythisch überlieferten Pestarzt wirklich gab, erfahren die Kinder in der zweiten Woche der Ferienbetreuung. Sanduhren basteln und Kompasse bauen werden die Mädchen und Jungen in der Themenwoche zu Navigation und Reisen vom 3. bis 7. August.

Anmeldung ab sofort möglich

Eine durchgehende Maskenpflicht besteht zwar nicht, doch wenn es beispielsweise zum Basteln oder anderen engeren Aktivitäten kommt, müssen die Kinder ihre Maske tragen. Um die Rückverfolgbarkeit der Kontakte zu gewährleisten, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese kann ab sofort telefonisch (0 28 41 / 201-68200) oder per Mail erfolgen. Eltern können ihre Kinder wochenweise, maximal für zwei Wochen, anmelden. Wer keinen Platz im Ferienprogramm bekommt, kann ab dem kommenden Wochenende (18./19. Juli) samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags bereits ab 14 Uhr einen Familienausflug zum Musenhof machen - außerhalb des Ferienprogramms aber mit Maske.

Ein Mann auf der linken Seite und eine Frau auf der rechten Seite kreuzen zwei Stäbe. In der Mitte steht ein Kostüm.
Kulturpädagoge Patrick Bohndörfer und Museumsleiterin Diana Finkele
stellen mit dem Abstandshalter die Entfernung zueinander sicher. (Foto: pst)

Auf einem Holztisch liegen Tonmurmeln und ein Holzlöffel
Spielzeug aus Alltagsgegenständen nutzen und selbst einen Parcour
aufbauen - das steht in der ersten Programmwoche an. (Foto: pst)

Ein Kompass liegt auf einer Karte
Norden, Süden, Westen, Osten - wo liegt was? In der letzten Ferienwoche
bauen die Kinder einen Kompass. (Foto: pst)

Kontakt zur Pressestelle

Name Kontakt
Klaus Janczyk 0 28 41 / 201-336
Rathaus Moers, Rathausplatz 1
Raum 1.104
Thorsten Schroeder 0 28 41 / 201-338
Rathaus Moers, Rathausplatz 1
Raum 1.100

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