Moers geht mit Handlungskonzept den nächsten Schritt in der Seniorenarbeit

Pressemitteilung vom 30.01.2019 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Seniorengerechte Quartiere für alle: Moers hat jetzt ein inklusives Handlungskonzept für Seniorinnen und Senioren. Oder anders gesagt: „Wir haben einen Roten Faden für die nächsten zehn Jahre bis 2029." Kornelia Jordan von der Leitstelle Älterwerden hat federführend für die Stadt daran mitgearbeitet. Aber das Handlungskonzept „Auf dem Weg in seniorengerechte Quartiere für alle - Förderung von Teilhabe, Mitgestaltung und Kooperation" ist kein rein städtisches, sondern ein Gemeinschaftsprodukt. Seit Oktober 2017 haben alle Akteure der Seniorenarbeit in der Stadt gemeinsam mit Expertin Christine Sendes von der ZWAR-Koordinierungsstelle daran gearbeitet. Am Montag, 28. Januar, wurde es vom Gremium verabschiedet, einen Tag später im Sozialausschuss vorgestellt. Nun muss die Politik die finanziellen Rahmenbedingungen schaffen.

Bürgerbus, Lotsen, mehr Begegnungsangebote

Auf 65 konkrete Maßnahmen haben sich die Beteiligten geeinigt. Die digitale Vernetzung, der Aufbau eines ambulanten Hospizdienstes, eine Beratung zum Verbleib in den eigenen vier Wänden, ein Bürgerbus, das Schaffen neuer Treffpunkte oder das Einrichten von Lotsen als Wegweiser durch die Angebote für Senioren gehören beispielsweise dazu. Kurzfristig sollen Senioreneinrichtungen regelmäßige inklusive Begegnungsangebote machen. Auch die Unterstützung von Ehrenamtlichen, z. B. durch Weiterbildung, steht auf dem Programm. In Stadtteilkonferenzen sollen diese und weitere Ideen weiterentwickelt werden.

Leitstelle soll Dienste bündeln

Anlass für die Entwicklung des Konzepts war der Blick auf die Demografie: Der Jahrgang 1964 ist der geburtenstärkste und vollendet im Jahr 2019 erst das 55. Lebensjahr. In den nächsten Jahren kommen also viele „neue" Senioren dazu. Hinzu kommt die schon heute große Zahl der über 80-Jährigen. Grundlage für die Maßnahmen sind zuvor entwickelte Leitziele. Dazu gehört, dass sich die Stadt Moers als Bürgerkommune versteht, in der Menschen an den Prozessen mitwirken können. Zentrale Voraussetzung für die Umsetzung des Konzepts ist nach Meinung aller Beteiligten der Ausbau der Leitstelle Älterwerden. Sie besteht derzeit aus nur einer Person. Daraus soll eine koordinierende Stabsstelle werden, die die städtischen Dienste und Angebote bündelt.

Die Zahl der Senioren wird auch in Moers in den nächsten Jahren im größer - und damit  nicht nur die Bedürfnisse an Betreuung und Begegnung, sondern z. B. auch an Aktivitäten. (Foto: pixabay).
Die Zahl der Senioren wird auch in Moers in den nächsten Jahren im größer - und
damit nicht nur die Bedürfnisse an Betreuung und Begegnung, sondern z. B. auch
an Aktivitäten. (Foto: pixabay).

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