Kulturentwicklungsprozess startet 2017 mit vielen Themen

Pressemitteilung vom 04.01.2017 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Nach zwei erfolgreichen Auftaktveranstaltungen startet der Kulturentwicklungsprozess „Zukunft Kultur Moers" der Stadt Moers mit vielen Themen im neuen Jahr. Die Teilnehmer der Startkonferenz im Dezember haben verschiedene Fragenstellungen und Themengebiete entwickelt, die in den kommenden Monaten bearbeitet werden sollen. Ein Punkt sind die Organisationsstrukturen der Kulturbetriebe und der städtischen Töchter.

Neuen gesellschaftlichen Herausforderungen stellen

Die Beteiligten waren sich einig, dass auf die Kultureinrichtungen neue gesellschaftliche Herausforderungen zukommen, die es zu bewältigen gilt. Ein wichtiger Bereich, der bearbeitet wird, ist die künftige Ausrichtung der städtischen Kultureinrichtung besonders vor dem Hintergrund technischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Besonders die Digitalisierung ist ein Faktor, der die Kultureinrichtungen bereits jetzt prägt und weiter verändern wird. Hierzu soll für die Kulturmitarbeitenden der Stadt unter anderem ein Workshop stattfinden.

Das sich ändernde Nutzerverhalten bietet Chancen, aber auch Risiken, so die Erkenntnis aus den Diskussionen. Geprüft werden soll, inwieweit sich aus diesen Entwicklungen für die Kultureinrichtungen veränderte oder sogar ganz neue Aufgaben und neue Kooperationsmöglichkeiten ergeben. Außerdem sollen Lösungsansätze entwickelt werden, wie die Basis der Kultur in der Bevölkerung verbreitert werden kann. Themen des Entwicklungsprozesses sollen deshalb zum Beispiel eine verbesserte Förderung der „freien Szene" und die Gewinnung neuer Zielgruppen für die Kultur sein. Dazu soll unter anderem eine Bestandsaufnahme der freien Szene durchgeführt werden

Funktionierendes Netzwerk für Kultur

Weiter diskutiert wird auch ein kommunales Gesamtkonzept für ein funktionierendes Netzwerk von Kultureinrichtungen und anderen Institutionen, besonders im Bereich der „Kulturellen Bildung". Zudem soll das Zusammenspiel zwischen Stadtentwicklung und Kultur „unter die Lupe" genommen werden. Hier soll es unter anderem um die Neugestaltung des Areals rund um das Schloss sowie die Rolle und die räumliche Situation des Schlosstheaters gehen.

Nicht zuletzt sollen die Finanzen auch ein Thema des Kulturentwicklungsprozesses sein. Hierzu wäre unter anderem zu diskutieren, wie die Etats der Einrichtungen in den kommenden Jahren stabil bleiben können, insbesondere wie Tarifsteigerungen ohne künstlerischen Substanzverlust kompensiert werden.

Die Arbeitsgruppen starten im Februar und erarbeiten bis Mitte April Ergebnisse. Diese werden auf der Zukunftskonferenz „Zukunft Kultur in Moers" am 19. und 20. Mai 2017 diskutiert. Vertreterinnen und Vertreter der gesamten Kulturlandschaft und interessierte Bürger werden eingeladen, sich daran aktiv zu beteiligen.

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