König Friedrich der I. steht wieder sicher

Pressemitteilung vom 20.12.2017 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Wo vor etwa 350 Jahren ein breiter Wassergraben das „Meer" Moers in Alt- und Neustadt trennte, steht heute das Denkmal Friedrich der I. Doch das Fundament des Bauwerks auf dem Neumarkt bröckelte, eine Bronzetafel war abgerissen. Jetzt ist es wieder komplett und steht sicher. Die „Grafschaft Moers Geschichts-Stiftung" - 2014 gegründet vom kürzlich verstorbenen Udo Pieper - und die Stadt Moers haben bei der Instandsetzung zusammengearbeitet. Dank des Erlöses aus dem Verkauf der Broschüre „Moers und seine beweglichen Denkmale" von Gästeführerin Anne-Rose Fusenig, der Spende eines lokal ansässigen Modeunternehmens sowie privater Spenden konnten die Ausgaben der Stadt zur Sanierung des Denkmals reduziert werden. Steinbildhauer Manfred Messing aus Kempen hat die Arbeiten durchgeführt.

Sohn von Luise Henriette

Das Denkmal des Königs Friedrich I. von Heinrich Baucke erbaut, erinnert an die Zugehörigkeit der Grafschaft und Stadt Moers zum Königreich Preußen. Bei der feierlichen Einweihung am 20. Juni 1902 in Gegenwart von Kaiser Wilhelm II. bestand sie 200 Jahre. In der Denkmalschrift „huldigt die getreue Grafschaft ihrem geliebten Kaiser und Fürsten". Friedrich I. war der Sohn des großen Kurfürsten von Brandenburg/Preußen und der oranischen Prinzessin Luise Henriette. Im Zuge der Erbfolge konnte Friedrich I. im Jahre 1702 das oranische Moers ins preußische Königshaus übernehmen. Das Denkmal soll möglichst viele weitere Jahre an seinem Platz stehen und die Moerserinnen und Moerser an einen Teil der Geschichte ihrer Stadt erinnern.

Die abgerissene Bronzetafel ist wieder sicher befestigt und das Fundament repariert. (Foto: pst)
Die abgerissene Bronzetafel ist wieder sicher
befestigt und das Fundament repariert. (Foto: pst)

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