„Inselparlament“ tagt ab 11. September


Pressemitteilung vom 03.09.2010 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Hans-Gerhard Rötters, Anatol Herzfeld und Guido Lohmann
Hans-Gerhard Rötters, Anatol Herzfeld und Guido
Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank
Niederrhein, (v.l.) testen bereits die Stühle für das
„Inselparlament“.

„Das SEEWERK“ präsentiert auch in diesem Jahr wieder eine große Ausstellung zeitgenössischer Kunst, bei der es erneut eine Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Moers gibt. „Ich freue mich,  dass wir zum dritten Mal zusammenarbeiten und hoffe, dass die Kooperation weiter gedeiht“, sagte Hans-Gerhard Rötters, Erster Beigeordneter und Kulturdezernent, bei der Vorstellung des Programms. Die SEEWERK-Macher Angelika Petri und Frank Merks konnten Anatol Herzfeld zu einer neuen Arbeit - „das Inselparlament“ – anregen. Sie ist ab Samstag, 11. September, auf der Kulturinsel Nepix Kull im Schlosspark zu sehen. Die Installation besteht aus insgesamt 17 Holzstühlen, die an Sitzgelegenheiten eines Parlaments erinnern. „Ein Stuhl gehört den Moerserinnen und Moersern als Gemeinschaft. Die anderen werden jeweils zur Hälfte Mädchen und Jungen gewidmet“, erläutert Anatol das Konzept. Seinem Wunsch nach sollen in zehn Jahren die dann erwachsen gewordenen „Paten“ ihre Stühle zu einem bestimmten Anlass wieder aufstellen.

Dunkle Holzbalken mit einem Auge stehen auf einer Wiese
Neben Werken von Anatol Herzfeld ist unter
anderem der „Magische Kreis – 8 Wächter“ von
Gisela Fritschi zu sehen. Sie ist eine von 25
Künstlerinnen und Künstlern, die vom 11. September
bis 17. Oktober im SEEWERK ausstellen.

Querschnitt durch die zeitgenössische Kunst

Am 11. September wird um 15 Uhr die Eröffnung auf der Kulturinsel gefeiert. Ab 15.30 Uhr beginnt eine Werkschau auf dem Gelände des SEEWERKS (Silberseeweg 1a). Eigens für Anatol wurde dort ein besonderer Raum erstellt. Die dort ausgestellten Arbeiten zeigen das breite Spektrum des Beuys-Schülers und mehrfachen documenta-Teilnehmers. Im SEEWERK sind zudem die Werke von 25 weiteren Künstlerinnen und Künstlern zu sehen. Beteiligt sind: Marianne Pitzen, Ernst Josef Althoff, Maria Anna Dewes, Ahmed Ibrahim, Danielle Riede, Gisela Rietta Fritschi, Frederike Mainka, Rainer Plum, Marion Braml, Iris Goetz, Raafed Jarah, Bogdan Paprothny, Maxim Wakultschik, Max Müller, Felicitas Lensing-Hebben, Ubbo Kügler, Jörg Parsick-Mathieu, Klaus Eichenberg, Nina Ahlers und Viktor Nono. Die Arbeiten bieten mit Bildhauerei, Malerei, Fotografie, Installationen, Objekten, Skulpturen und Video einen interessanten Querschnitt durch die zeitgenössische Kunst. Weitere Informationen: www.das-seewerk.de

Anatol Herzfeld und Frank Merks
Anatol Herzfeld und Frank Merks geben den Werken
noch den Feinschliff. (Fotos: pst)

 

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