Gespräche erfolglos: Stadt will Wechsel von Kita-Trägerschaften prüfen


Pressemitteilung vom 19.05.2020

Durch die Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) des Landes NRW muss die Stadt Moers im Kindergartenjahr 2020/21 knapp 1,8 Millionen Euro mehr für die Kinderbetreuung ausgeben als im Vorjahr. Gründe sind u. a. die Neuanpassung der Berechnungsgrundlage, die Erhöhung der Kindpauschalen, Kosten für Fachberatung oder die Flexibilisierung der Kindertagesbetreuung. Bisher hatte die Stadt die sogenannten Trägeranteile als freiwillige Leistungen übernommen, hat nun aber in Gesprächen eine Beteiligung einiger Träger erreicht. Hierzu gehören die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden sowie die Elterninitiativen. Erfolglos waren die Bemühungen bei der AWO und beim SCI Moers. Im Jugendhilfeausschuss am Donnerstag, 28. Mai, schlägt die Verwaltung vor, die Voraussetzungen für einen Wechsel der Trägerschaften zu prüfen. Weitere Themen sind u. a. die Verlängerung der Verträge mit den Jugendzentren, die Trägerschaft für die geplante Kita „Im Moerser Feld" und die Änderung bei der Vereinnahmung des Essensgeldes in Kita und OGS. Die Sitzung findet wegen der Größe des Ausschusses im Kulturzentrum Rheinkamp, Kopernikusstraße 11, statt und beginnt bereits um 15 Uhr.

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