Für eine Welt ohne Atomwaffen: Flaggentag für den Frieden


Pressemitteilung vom 08.07.2020 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

In Vertretung von Bürgermeister Fleischhauer hat der Beigeordnete Thorsten Kamp am Mittwoch, 8. Juli, vor dem Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace" gehisst (Foto: pst). Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die beteiligten Bürgermeister in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft und läuft im Februar 2021 aus. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen.

Neben dieser Forderung appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Aktuell schätzt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri, dass die Atomwaffenstaaten noch immer rund 13.400 Kernwaffen besitzen. Zugleich werden die bestehenden Arsenale modernisiert. Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde. Es stellte fest, dass die Gefahr durch die Verwendung von Nuklearwaffen im allgemeinen dem Völkerrecht widerspricht.

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 7.900 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland.

 

Ein Mann hisst eine Fahne

 

 

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