Freiwillige haben „Demokratie-Wand“ wiederhergestellt


Pressemitteilung vom 23.07.2019 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

„Das Kunstwerk sollte nun solchen Attacken standhalten." Künstler „Becker Schmitz" und sechs weitere freiwillige Helferinnen und Helfer haben das Graffiti „Demokratie stärken" auf den städtischen Garagen am Parkplatz Mühlenstraße wiederhergestellt. Unbekannte hatten es kurz nach Fertigstellung durch Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule beschmiert. Nach dem Ausbessern hat es eine Malerfirma dann mit einem Speziallack gestrichen. „Falls es noch eine Attacke gibt, muss man die Schmierereien nur noch abwaschen", weiß Becker Schmitz." Auch wenn er nach wie vor wütend über die Tat ist, hat ihm das gemeinsame Wiederherrichten der Schülerarbeit Freude bereitet - auch wegen der spontanen Unterstützung: „Das finde ich einfach klasse!" So bewertet auch Lena Brandau, Leiterin des Kinder- und Jugendbüros, die Reaktion vieler Bürgerinnen und Bürger. „Es gab persönlich und über die Sozialen Netzwerke viele Solidaritätsbekundungen. Und es sind Spenden in Höhe insgesamt 800 Euro eingegangen. So müssen anstehende Projekte zur Demokratieförderung wegen der zusätzlichen Kosten für die Farbe nicht verschoben werden."

Es sind die städtischen Garagen zu sehen. Dieser wurden vorne türkis und hinten blau eingefärbt. Auf der Seite der Garagen wurden die Buchstaben GSG in gelber Farbe gemalt. Die Buchstaben wurden mit weißen Kringeln und verschiedenen roten Symbolen versehen. Die blaue Seite wurde mit dem Gesicht eines Mädchens, welches an Pipi Langstrumpf erinnern vollendet. Die türkis gefärbte Seite wurde mit dem Widerstandssymbol, der weißen Rose, geschmückt. Auf der Front der Garagen ist nun wieder der Schriftzug Demokratie stärken zu lesen. Dessen Buchstaben sind in grüner Farbe gehalten und mit verschiedensten Symbolen und Graffitis bestückt. Auch auf dieser Seite ist die weiße Rose zu sehen.

Die „Demokratie-Wand" am Parkplatz Mühlenstraße ist wiederhergestellt. (Foto: pst)

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