Frauen in den Niederlanden kämpften um Wahlrecht


Pressemitteilung vom 12.04.2019

Rund um das Frauenwahlrecht in den Niederlanden geht es bei dem Vortrag am Mittwoch, 17. April, um 19 Uhr im Grafschafter Museum (Kastell 9). Susanne Neugebauer berichtet unter dem Titel „Wie war das eigentlich bei unseren niederländischen Nachbarn? Geschichte des Kampfes um das Frauenwahlrecht in den Niederlanden 1883-1922" über dieses Thema. Die Referentin ist Archivarin und Pressesprecherin bei Atria, Institut für Emanzipation und Frauengeschichte in Amsterdam. Sie illustriert in ihrem Vortrag die Anfänge des Kampfes um das Frauenwahlrecht bis zur Realisierung im Jahr 1919 mit historischen Quellen und spannenden Anekdoten. Dabei stellt sie dar, dass es wichtig ist, den Kampf ums Frauenwahlrecht nicht isoliert von anderen Demokratisierungsprozessen zu betrachten. Die internationale Vernetzung spielte dabei eine große Rolle. Gab es einen „Zusammenhalt" zwischen der niederländischen und der rheinischen Frauenbewegung? Und: War das Wahlrecht wirklich für alle? Das Grafschafter Museum lädt im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Wählen & Wühlen. Frauen- und Demokratiebewegung am Niederrhein vor 100 Jahren" zu dem Vortrag ein. Sie ist bis 13. Oktober dort zu sehen.

Der Eintritt beträgt 3 Euro. Für Mitglieder des Grafschafter Museums- und Geschichtsvereins ist der Eintritt kostenlos.

 

Eine Gruppe von Frauen versammelte sich 1916, um sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen.
Sie kämpften für das Frauenwahlrecht in den Niederlanden: Die Hauptakteure
der Vereinigung für Frauenwahlrecht während der großen Demonstration in
Amsterdam am 18. Juni 1916. (Quelle: Collection IAV-Atria, Institute on Gender
Equality and Women's History
)

 

Kontakt zur Pressestelle

Name Kontakt
Klaus Janczyk 0 28 41 / 201-336
Rathaus Moers, Rathausplatz 1
Raum 1.104
Thorsten Schroeder 0 28 41 / 201-338
Rathaus Moers, Rathausplatz 1
Raum 1.100

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