Erneut erfolgreiche Bombenentschärfungen in Moers-Utfort


Pressemitteilung vom 09.03.2017 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Nach nur knapp zwei Stunden Arbeitszeit hat der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf am Donnerstag, 9. März, drei Fliegerbomben in Utfort entschärft. Frank Höpp und Thomas Kaminski haben die verantwortungsvolle Aufgabe dieses Mal übernommen. „Angst darf man nicht haben, aber man muss den Bomben mit Respekt begegnen", erläuterte Frank Höpp im Nachgang. Die Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sind bei Sondierungsarbeiten auf einem Acker an der Rheinberger Straße zur Vorbereitung eines möglichen Bauprojekts gefunden worden. Dabei handelte es sich eine amerikanische und zwei britische Fliegerbomben mit Aufschlagzünder. Als Sicherheitsmaßnahmen hatte die Stadt Moers unter Federführung des Fachdienstes Ordnung den engeren Umkreis des Fundortes evakuiert und den weiteren Bereich weiträumig abgesperrt. In diesem Jahr sind bereits zuvor fünf Blindgänger auf dem Acker gefunden und entschärft worden. Grund für die zahlreichen Funde sind Flugangriffe der Alliierten auf die damalige Rheinpreußen-Treibstofffabrik. Die Kampfflugzeuge sollten die Versorgung der Wehrmacht mit Kraftstoff unterbrechen.

Thomas Kaminski und Frank Höpp vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf haben am Donnerstag, 9. März, drei Fliegerbomben in Utfort entschärft. (Foto: pst)
Thomas Kaminski und Frank Höpp (v.l.) vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf
haben am Donnerstag, 9. März, drei Fliegerbomben in Utfort entschärft. (Foto: pst)

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