Bund fördert Open-Data-Regionallabor in Moers


Pressemitteilung vom 23.06.2020 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Gemeinsam Zukunft der Region gestalten: Die Stadt Moers erhält zusammen mit ihren Partnern Kleve, Geldern, der Hochschule Rhein-Waal, dem Forschungskolleg der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem OK-Lab „Code for Niederrhein" als eines von bundesweit 13 Projekten Fördermittel für die Gründung eines „Regionallabor Niederrhein". „In der Laborarbeit analysieren wir die Potenziale von Open Data und Open Government mit dem Ziel, die Lebensqualität am Niederrhein zu verbessern", beschreibt Stephan Bernoth (Leiter der Stabsstelle Digitalisierung bei der Stadt Moers) die Ziele der Einrichtung. Open Government soll staatliches Handeln für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft besser nachvollziehbar machen und die Akzeptanz von Entscheidungen erhöhen. „Bei der Öffnung der Entscheidungsfindung können zudem innovative Vorschläge und Impulse durch Externe eingebracht werden", so Bernoth weiter.

Offen Daten nutzbringend für Stadtgesellschaft

Bei Open Data geht es um die Veröffentlichung von kommunalen Daten und deren sinnvolle Nutzung für die Bürgerschaft. Seit 2013 betreibt die Stadt Moers ein OpenData-Portal und richtet seit 2015 den jährlichen „Hackday Niederrhein" aus. Dort entstehen Lösungen, um Daten für die Stadtgesellschaft nutzbringend zu verwenden. So können beispielsweise Bürger selbst Luftschadstoffe drahtlos messen oder sich Haushaltsdaten vereinfacht darstellen lassen. Zudem führt die Stadt seit 2014 unterschiedlichste Beteiligungsverfahren durch, wie zuletzt zur Verbesserung des Radverkehrs.

Bessere Teilhabe aller Gruppen an Regionalentwicklung

Nachdem der Bund bereits 2017 die Einrichtung des Hackerspace der Stadt Moers im Rahmen der des Pilotprojekts „Modellkommune OpenGovernment" mit 50.000 Euro gefördert hat, wurden jetzt für die kommenden zweieinhalb Jahre insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Das ist eine erneute Bestätigung unserer bisherigen Arbeit", freut sich Beigeordneter Claus Arndt. „Es zeigt sich, dass unser Ansatz, mit der Zivilgesellschaft, anderen Kommunen und Institutionen zusammenarbeiten, der richtige Weg war." Auch bei der „Laborarbeit" werden Daten-Community, Zivilgesellschaft und Wirtschaft am Niederrhein zum Teil in Workshops kooperativ an der Identifikation und Gestaltung der erforderlichen Prozesse beteiligt. Ziel ist auch, dass sich die Kommunen untereinander stärker vernetzen und bei der Bereitstellung von Datensätzen und -strukturen abstimmen, um ein attraktives Angebot zu schaffen. Zudem soll eine bessere Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an der Regionalentwicklung möglich gemacht werden. Weitere Unterstützung erhält das Projekt vom Verein „Offene Kommunen.NRW Institut" und der Open-Knowledge Foundation Deutschland.

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