Bürgermeister überreichte ‚als Bundespräsident‘ Ehrenpatenschaft


Pressemitteilung vom 22.09.2022

„Es gibt Termine eines Bürgermeisters, die sind nicht so angenehm, es gibt Termine, die ich gerne mache, aber darauf habe ich mich besonders gefreut." Und damit meint Bürgermeister Christoph Fleischhauer seinen Besuch bei Mathilda Hermine Leine - dem siebten Kind der Familie Leine aus Scherpenberg. In ‚höchster Mission' war Fleischhauer unterwegs, denn er vertrat quasi den Bundespräsidenten. Er überreichte den Eltern Andrea und Jens die Urkunde zur Ehrenpatenschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Eine solche Patenschaft ist bei jedem siebten Kind vorgesehen, verbunden mit der Zahlung von 500 Euro.

Übrigens ist Mathilda das erste Mädchen der Familie. „Sie sind doch sicher froh, dass Sie endlich mal rosa kaufen können statt immer nur blau", wollte Bürgermeister Fleischhauer wissen. „Ja, das stimmt", antwortete Andrea Leine. „Ich freue mich, nun endlich auch einmal die andere Seite kennenzulernen und Mutter einer Tochter sein zu dürfen. Mal etwas ganz Neues für mich. Wir sind nun komplett", ergänzte sie.

Glücklich in Scherpenberg

19 Jahre ist der älteste Sohn Lukas, dann folgen der neunjährige Elias, Noah (8), Ben (6), Jannis (3) und Henri (2). Vor zwei Jahren ist die Familie Leine in ein Haus mit großem Garten gezogen. Hier fühlen sich die sieben richtig wohl. Das aktuell größte Problem hat wahrscheinlich Elias: Er würde gerne Fußball spielen. Bei seinem Wunschverein ist aber leider die Warteliste voll. Als kinderreiche Familie kommen die Leines in Scherpenberg ansonsten gut klar, Kindergarten, Schulen, Spielplätze und Einkaufsmöglichkeiten sind in der Nähe. Bürgermeister Fleischhauer bot dennoch an, sich bei möglichen Fragen oder Problemen an ihn zu wenden: „Melden Sie sich, wenn in dieser besonderen Familiensituation Unterstützung nötig ist."

Mehrere Personen sitzen auf einem Sofa.
Immerhin sieben von neun Leines auf einen Streich:
Bürgermeister Christoph Fleischhauer (l.) begrüßt
das jüngste Kind Mathilda Hermine im Arm von
Mutter Andrea. (Foto: pst)

Kontakt zur Stadt Moers

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