Bahnhofstunnel: Bunt und hell statt grau und dunkel


Pressemitteilung vom 28.11.2012 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Bürgermeister Norbert Ballhaus, Prof. Dr. Rainer P. Lademann von der Stiftung Lebendige Stadt und Vertreter aus der Politik
Bürgermeister Norbert Ballhaus (2.v.l.), Prof. Dr.
Rainer P. Lademann (1.v.r.) von der Stiftung
Lebendige Stadt und Vertreter aus der Politik
starteten die Illuminierung am Dienstag,
27. November. (Foto: pst)

Moers hat jetzt ein attraktives Eingangstor zur Stadt. Der Bahnhofstunnel in der Homberger Straße ist jetzt bunt und hell statt grau und dunkel.

Moers gehört zu insgesamt 24 deutschen Städten, die von der Stiftung „Lebendige Stadt" bei der Illumination von Bahnunterführungen jeweils mit 25.000 Euro gefördert wurden. Verbunden ist damit das Ziel, dunklen Raum durch eine moderne, künstlerisch gestaltete Beleuchtung erlebbar zu machen und die meist mit der dunklen Unterführung verbundene Trennung städtischen Raums zu überwinden.

Dabei kommt energieeffiziente LED-Technik zum Einsatz, die gleichzeitig Umwelt und öffentliche Kassen schont.

Die Bahnunterführung in Moers hat außerdem eine zusätzliche künstlerische Note erhalten. Der Krefelder Graffiti-Künstler Bastian Feldkeller und sein Kollege „Kj263" aus Düsseldorf haben bunte Radfahrer-Motive an die Mauern gebracht.

Beleuchtete Unterführung am Bahnhof
Das düstere Bild ist Vergangenheit. Die
Bahnunterführung am Moerser Bahnhof
strahlt jetzt förmlich. (Foto: pst)

Die Erfahrung zeigt, dass solche Maßnahmen Schmierereien und Vandalismusschäden deutlich eindämmen.

„Moers beweist Handeln im Sinne einer lebendigen Stadt"

„Moers hat sich im letzten Jahr bei uns um einen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro für die Illumination der Bahnunterführung in der Homberger Straße beworben und unsere Fachjury überzeugt. Es freut uns, dass die Stadt unser Angebot zur Aufwertung öffentlichen Raums genutzt hat und unserem Förderprogramm angehört. Moers beweist damit Handeln im Sinne einer lebendigen Stadt", so Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

In Hamburg-Altona hatte die Stiftung 2010 eine Pilotillumination gestartet und ihre Erfahrungen bei der Planung und Realisierung dieses Projekts in einem Handbuch dokumentiert und dieses an alle Städte versandt.

Die Stiftung „Lebendige Stadt" wurde im Jahr 2000 von Unternehmer und Mäzen Alexander Otto gegründet. Sie verfolgt das Ziel, die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der Städte zu fördern.

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