Ausschuss lehnt Deponie Lohmannsheide ab


Pressemitteilung vom 30.11.2020 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Einen Deponiebetrieb auf der ehemaligen Bergehalde Lohmannsheide in Duisburg-Baerl an der Stadtgrenze zu Moers lehnt der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt (ASPU) ab. Diese Haltung haben die Mitglieder in ihrer Sitzung am Donnerstag, 26. November, einstimmig bekräftigt. Das „Risiko der Umweltbelastung wegen unkalkulierbarer chemischer Prozesse" und „erhebliche Verkehrsbelastungen" in den Wohngebieten beider Städte sind Hauptgründe der Ablehnung. Die DAH1 GmbH hatte für eine Deponie (Klasse I) ein Planfeststellungsverfahren beantragt. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist als Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde für dieses Verfahren zuständig. Eine entsprechende Stellungnahme wird die Stadt Moers noch abgeben.

Wohnungsbau in Scherpenberg

Eine weitere einstimmige Entscheidung fasste der ASPU für den Start eines Bebauungsplanverfahrens für den Bereich Korn-/Cecilien-/Eichenstraße in Scherpenberg. Anlass ist eine geplante Wohnbebauung durch einen Investor im Innenbereich. Aktuell sind etwa 30 Wohneinheiten in zwei Mehrfamilienhäusern (die Hälfe geförderter Wohnungsbau) und einem Doppelhaus angedacht. Genaue Pläne liegen aber noch nicht vor. Die Wegeverbindung über den ehemaligen Damm bleibt erhalten. Ein Ausbau des Spielplatzes ist möglich. Der nächste Schritt ist eine öffentliche Auslegung der Planung. Ein einstimmiges Votum gab es außerdem für die denkmalgerechte Sanierung des historischen Schlossparks. Dazu gehört u. a. die Wiederherstellung von Plätzen, Wegen und der Brücke hinter dem Café, die Erneuerung der Möblierung und Pflanzungen von klimaresistenten Bäumen.

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