Ausgezeichnet: Moers startet mit „Offene Daten in Schulen" Pilotprojekt


Pressemitteilung vom 28.06.2017 - Angaben in dieser Mitteilungen sind eventuell nicht mehr aktuell

Erneute Auszeichnung für die Stadtverwaltung: Moers ist eine von elf Kommunen, die im Rahmen der Landesstrategie Open.NRW mit einem Pilotprojekt gefördert wird. Ausgewählt wurde das Open Government-Vorhaben aus 32 Bewerbungen wegen des innovativen Charakters, der Übertragbarkeit auf andere Kommunen, Breitenwirkung sowie Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit mit Partnern der Zivilgesellschaft. Moers gehe in Sachen kommunales Open Government mit gutem Beispiel voran, lobt Hartmut Beuß, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik, das Engagement. „Bürgerhaushalte, Konsultationen im Rahmen der Stadtplanung oder die Bereitstellung von offenen Daten sind Beispiele, wie Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit praktisch umgesetzt werden. Wir freuen uns auf wertvolle Erfahrungen und Impulse der Modellkommunen, die mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag für einen Leitfaden 'Kommunales Open Government in NRW' leisten", erklärt Beuß. „Vor zwei Wochen wurden wir durch den Bund zur Modellkommune Open Government gekürt, jetzt würdigt auch das Land unser jahrelanges Engagement beim Thema Open Data. Das ist grandios", freut sich Claus Arndt, Leiter der Stabsstelle Zentrales E-Government bei der Stadt Moers.

Offene Daten erfolgreich im Schulunterricht einsetzen

Seit vier Jahren arbeitet Arndt mit der Hochschule Rhein-Waal und dem Gymnasium Adolfinum an dem Projekt „Open Data und Schule" (Foto: privat), das inzwischen bundesweite Beachtung findet. Ziel des Projekts ist es, mit einem Leitfaden zur Nutzung offener Daten in Schulen und einer begleitenden Webseite das Interesse des Bildungsbereichs an offenen Daten zu fördern und praktische Anleitungen für den Einsatz im Unterricht zu geben. Durch einfache und erfolgreiche Beispiele soll so sowohl Lehrkräften als auch den Schülerinnen und Schülern die Angst vor einer Beschäftigung mit Open Data genommen werden. Darüber hinaus sollen auch den Datenbereitstellern in den Behörden interessante Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die konkreten Projektergebnisse werden in einer Abschlussveranstaltung vorgestellt. Durch die Landesförderung von rund 35.000 Euro wird eine Kooperation mit der Open Knowledge Foundation ermöglicht. Sie gestaltet zusammen mit der Stadt Moers einen Leitfaden und die Website zu dem Projekt. Zudem wird eine Anwendung zur einfachen Darstellung von Haushaltsdaten entwickelt, die man im Unterricht einsetzen kann. „Ganz besonders freut es mich auch für Thomas Nolte, der als Lehrer mit einem unglaublichen Interesse und Engagement sehr zum Erfolg des Projektes beigetragen hat", so Arndt weiter. „Ich hoffe, dass sich durch das Pilotprojekt jetzt auch weitere Lehrkräfte, Schüler und andere Schulen motivieren lassen sich einzubringen. Mit den offenen Daten der Stadt Moers lässt sich der Schulunterricht in vielen Fächern innovativ gestalten", ist sich Arndt sicher.

Infos zu dem bisherigen Projektverlauf gibt es im Wiki des Adolfinum: http://wikifinum.zum.de/wiki/Open-Data

 

2 Jugendliche vor 2 Monitore und schauen sich Diagramme an

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