Für Lohngleichheit zwischen Mann und Frau

17.03.2020

Gegen ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen ein Zeichen setzen: Am Equal Pay Day (Dienstag, 17. März) haben die Gleichstellungsstelle, der Personalrat und Bürgermeister Christoph Fleischhauer im wahrsten Sinne des Wortes Flagge gezeigt. Unter dem Motto „Auf Augenhöhe verhandeln - wir sind bereit!" findet der Tag für mehr Gleichberechtigung bei der Lohnzahlung jährlich am 17. März statt. Die geschlechterspezifische Lohnlücke ist die „Gender Pay Gap". Das bedeutet, dass Frauen im Vergleich zu Männern in Deutschland durchschnittlich 21 Prozent weniger verdienen. Um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits im Vorjahr erzielt haben, müssen Frauen statistisch betrachtet bis zum 17. März arbeiten.

Gründe liegen in hartnäckigen Traditionen und Rollenbildern

Die Lohnungleichheit entstammt dem Bild der Frau als Hausfrau und Mutter. Somit waren dem weiblichen Geschlecht der Bildungserwerb und der Zugang zum Arbeitsmarkt lange verwehrt. Inzwischen sind die Unterschiede bei den Bildungsabschlüssen verschwunden, doch in der Gesellschaft sind die Rollenerwartungen noch tief verankert. Um die „Gender Pay Gap" zu verringern, sind Aufklärung, Aufmerksamkeit und öffentlicher Druck nötig. Hierzu soll der Equal Pay Day beitragen.

Heidi Roggenkamp, Claudia Schmitz und Jacqueline Rittershaus sowie Bürgermeister Christoph Fleischhauer hissen die Flagge zum Equal Pay Day
Heidi Roggenkamp (Personalratsvorsitzende), Claudia Schmitz und
Jacqueline Rittershaus (Gleichstellungsstelle) sowie Bürgermeister
Christoph Fleischhauer hissen die Flagge zum Equal Pay Day (v.l.).